Nach dem Verbot eines Salafisten-Kongresses in Tunesien haben radikale Islamisten teils gewalttätig protestiert.
In einem Vorort der Hauptstadt Tunis errichteten sie Straßenblockaden und warfen Steine. Die Polizei setzte Tränengas ein. Nach offiziellen Angaben wurden elf Polizisten und drei Salafisten verletzt. Auch in Kairuan, wo der Kongress hätte stattfinden sollen, kam es zu Zusammenstößen.
Die regierende Ennahda-Partei ist zwar selbst islamistisch, wendet sich aber verstärkt gegen militante Gruppen.