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Amnesty: Schwere Kritik an Ungarn

Wenige Tage vor dem Referendum in Ungarn zur Aufnahme von Flüchtlingen hat Amnesty International schwere Vorwürfe gegen die Regierung erhoben.

In einem Bericht heißt es, Flüchtlinge würden regelmäßig Opfer von Misshandlungen oder grundlos monatelang eingesperrt. Bei der Rückweisung an der Grenze komme es zu Schlägen, Tritten oder Angriffen durch Hunde.

Amnesty hat für den Bericht nach eigenen Angaben mehr als 140 Flüchtlinge befragt und Untersuchungen in Serbien, Österreich und Ungarn durchgeführt.

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