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Hungerstreik in Thüringer JVA

In der Thüringer Justizvollzugsanstalt Hohenleuben sind neun Häftlinge in den Hungerstreik getreten. Die vorwiegend russischen Staatsangehörigen im Alter von 27 bis 41 Jahren nehmen seit Freitag kein Essen mehr zu sich.

"Die Situation ist unverändert", sagte der Leiter des Justizministerbüros, Sebastian von Ammon. Es gebe keinen gemeinsamen Forderungskatalog. Die Motive reichten vom Ärger über die Verpflegung bis zur Unzufriedenheit mit der sozialen Betreuung. Die JVA gilt als veraltet und soll nach Errichtung einer neuen Anstalt in Zwickau schließen.