Aus aller Welt: Nachrichten

Chile bittet Mapuche um Vergebung

Chiles Präsidentin Michelle Bachelet hat die größte indigene Volksgruppe des Landes um Vergebung gebeten. Der Staat habe Fehler begangen oder toleriert, sagte die Sozialistin. Seit Beginn der Republik seien Identität, Kultur, Territorium und Existenzgrundlage der Mapuche nicht so geschützt worden, wie es hätte sein müssen, so Bachelet. Mehr als 150 Jahre lang seien Indigene verachtet und diskriminiert worden.

Bachelet kündigte an, den Gemeinschaften der Mapuche mehr Geld zu geben. Sie strebe zudem an, einen Ministerposten für Chiles Indigene zu schaffen.

>> ICE-Strecke nach Sturm wieder frei