Archäologen haben auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan eine große Ruinenstadt entdeckt. Mit einer Ausdehnung von über 22 Hektar handele es sich um eine der größten Maya-Siedlungen der Region, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte mit.
Im dichten Dschungel des Bundesstaats Campeche haben die Forscher Reste von Pyramiden und Palästen, Wohnhäusern und Feldern für das traditionelle Spiel Pelota entdeckt. Anhand der Inschriften auf 19 freigelegten Stelen datierten die Wissenschaftler die Blütezeit der Stadt auf 600 bis 900 nach Christus.