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Bern: Rote Zahlen nach Gurlitt-Erbe

Eine Erbschaft ist nicht immer ein Grund zur Freude. Diese Erfahrung musste jetzt das Kunstmuseum Bern mit der umstrittenen Kunstsammlung Gurlitt machen. Die Annahme des Erbes hat das Museum bisher umgerechnet rund 800.000 Euro gekostet und damit in die roten Zahlen gebracht. Für das Haushaltsjahr 2014 weist das Haus ein Defizit von 524.129 Franken aus (504.000 Euro), wie die "Berner" Zeitung berichtete.

Der 2014 gestorbene Cornelius Gurlitt hatte seine millionenschwere Sammlung, die zum Teil unter Nazi-Raubkunstverdacht steht, dem Museum vermacht.