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Streit um Antisemitismus-Doku

Nach heftiger Kritik an WDR und Arte hat das Erste eine von beiden Sendern abgelehnte TV-Dokumentation über Antisemitismus am späten Mittwochabend doch gezeigt. In einer anschließenden Runde bei "Maischberger" wurde der Film "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" diskutiert.

WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn wies erneut auf "gravierende journalistische Mängel" hin. Es habe sieben Persönlichkeitsrechtsverstöße und 25 inhaltliche oder journalistische Fehler ergeben. Der Historiker Michael Wolffssohn nannte den Film "sehr gut".

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