Neues aus Das Erste

Holocaust-Film "Die verlorene Zeit"

1976, New York: "Die Erinnerung kommt nie als Ganzes. Sie ist von Anfang an zerrissen", schreibt Hannah Levine in ihr Tagebuch. Inspiriert von wahren Ereignissen erzählt der Spielfilm "Die verlorene Zeit" von einer außergewöhnlichen Liebe, die 1944 ihren Anfang in Polen nimmt.

Das Erste zeigt den Film der deutschen Regisseurin Anna Justice am 6.Mai um 20.15 Uhr. Drehorte waren New York, Berlin und Niedersachsen. Der in drei Sprachen gedrehte Film wurde für die TV-Fassung synchronisiert - anders als im originalsprachigen Kinofilm.

"Die verlorene Zeit": Filmhandlung

Zum Inhalt: Der junge Tomasz Limanowski rettet seiner Geliebten Hannah Silberstein mit einer riskanten Flucht aus dem Konzentrationslager Auschwitz das Leben. Doch im Chaos der letzten Kriegstage werden sie gewaltsam voneinander getrennt und sind überzeugt, der andere sei ums Leben gekommen.

Über 30 Jahre später erfährt die inzwischen in New York und gut situiert lebende Hannah ganz zufällig von der Möglichkeit, dass Tomasz noch am Leben sein könnte ...

"Die verlorene Zeit": Drehteam

In den Hauptrollen spielen Alice Dwyer (die junge Hannah), Mateusz Damiecki (der junge Tomasz), Dagmar Manzel (die ältere Hannah), Lech Mackiewicz (der ältere Tomasz), Susanne Lothar u.v.a. Das Drehbuch ist von Pamela Katz, Regie und Buchbearbeitung von Anna Justice.

Für Anna Justice, deren Kinderfilm "Max Minsky und ich" (2007) ihr international viel Lob einbrachte, bedeutete das Holocaust-Drama "Die verlorene Zeit" den internationalen Durchbruch.Der Film erhielt u.a. diverse Publikumspreise.

"Die verlorene Zeit", 6.Mai, 20.15 Uhr in Das Erste