Das Erste: Neues

Neuer Donnerstags-Krimi im Ersten

Das Erste zeigt am Donnerstag, 8.12.und 15.12., um 20.15 Uhr zwei neue Produktionen: Die Krimireihe "Wolfsland" mit Götz Schubert und Yvonne Catterfeld riskiert einen Blick über Genregrenzen hinaus: Grenzen zum Mysteriösen, Romantischen, Märchenhaften und zu ganz realen Grenzen, denn die Krimis sind in Görlitz und Umgebung angelegt, im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien.

Es sind Krimis, die harte, realistische Fälle erzählen - mit Humor, ironisch und sarkastisch, so, wie auch die Ermittler sich durchschlagen, bissig und böse, doch niemals kalt.

Neue TV-Kommissare in Görlitz

Götz Schubert ist Burkhard "Butsch" Schulz. Butsch ist leitender Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei in Görlitz; gebürtiger Lausitzer, Ende 40, mit Familie, aber alleine lebend, ein schroffer Eigenbrötler, für den Teamarbeit ein Fremdwort ist.

Yvonne Catterfeld ist Viola Delbrück, neue Kommissarin bei der Kripo Görlitz; Mitte 30, verheiratet, kinderlos, vor ihrem Mann aus Hamburg in die Lausitz "geflohen". Sie ist ein blitzgescheiter Kopfmensch und Teamplayer.

Hintergrund zu "Wolfsland"

"Wolfsland" ist die Geschichte zweier Kommissare auf der Flucht. Viola flieht vor ihrem alten Leben, will in Görlitz ganz neu anfangen. Burkhard Schulz flieht, ohne sich einen Millimeter zu bewegen, vor Veränderungen jeder Art.

Dabei sind die beiden wie Hund und Katze, der eigenbrötlerische Haudegen und die moderne Kriminalistin. Auf den ersten Blick wirken sie wie "die Schöne und das Biest" - ein Alptraumpaar, vor allem aber ein Alptraum für die Kriminellen auf ihrer gemeinsamen Liste.

Zwei Fälle im "Wolfsland"

Der erste Fall führt das neue Duo der Görlitzer Kripo nicht nur krachend zusammen sondern auch an seine Grenzen: Butsch und Viola haben es mit einem deutsch-polnischen Paar zu tun, das auf chaotischer Flucht zwischen Görlitz, Zittau und Zgorzelec Tod, Angst und Zerstörung hinterlässt. Butsch und Viola jagen "Marke" und Jenni - und werden letztlich selbst zu Gejagten ...

Ihr zweiter Fall fordert die Kommissare psychisch wie physisch heraus: Sie haben es vermutlich mit einem Serienmörder zu tun, der Joggerinnen nach immer gleichem Muster qualvoll tötet.

"Wolfsland": Krimi im Dreiländereck

Trotz intensiver Polizeiarbeit scheinen es Butsch und Viola mit einem Phantom zu tun zu haben. Zugleich drängt sich Violas Ehemann bedrohlich in ihr neues Leben, und Butsch muss mit seiner Rolle als Vater einer Heranwachsenden zurechtkommen.

In Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, schlägt "Wolfsland" ein neues Kapitel in der Reihe der Donnerstags-Krimis auf. Dabei spielen nicht nur die naheliegenden Grenzen im Dreiländereck eine essenzielle Rolle:

Ein neues Krimi-Kapitel im TV

Das hintergründige Spiel mit Gegensätzen wie Gut und Böse, Mann und Frau, Ost und West sowie die Überschreitung und das Verschwimmen von Grenzen zieht sich als roter Faden durch die Filme.

Mit Spielfreude und Liebe zum Detail vertiefen sich Catterfeld und Schubert in die vielschichtigen Figuren und verleihen ihnen eine faszinierende Lebendigkeit. Ob sie wirklich so gegensätzlich sind, wie es den Zuschauern zu Beginn erscheint, lassen die Drehbuchautoren Sven Poser und Sönke Lars Neuwöhner offen und machen neugierig auf eine Fortsetzung. Regie führte Andre Erkau.

Eine Hauptrolle: Die Stadt Görlitz

Neben Yvonne Catterfeld und Götz Schubert gibt es noch eine "heimliche dritte Hauptrolle": die Stadt Görlitz.

Mit ihrer facettenreichen historischen Architektur hat die etablierte Filmstadt bereits vielen Spielorten wie New York, Paris oder Budapest ein Gesicht verliehen, blieb aber selbst anonym. Nun kann Görlitz als lebendige Kommune in "Wolfsland" sich erstmals selbst spielen.

Neue Donnerstags-Krimis im Ersten: "Wolfsland" am 8.12. und 15.12. um 20.15 Uhr

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