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Kein Künstlername für Prostituierte

Eine Prostituierte aus Berlin bekommt nach einem Gerichtsurteil keinen Künstlernamen im Personalausweis. Die Frau, die einen Escort-Service betreibt und sich für die Rechte von Prostituierten einsetzt, übe keine künstlerische Tätigkeit aus, teilte das Verwaltungsgericht mit. Das Bezirksamt Pankow hatte die Eintragung verweigert.

Die Klägerin hatte argumentiert, als Kultur- und Erotikbegleiterin arbeite sie mit ihrem Körper ebenso wie etwa eine Tänzerin. Sie schlüpfe in Rollen wie eine Schauspielerin und löse beim Betrachter Affekte aus.