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Urteil: Nachname des Kindes bleibt

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass der Nachname eines Kindes nur unter bestimmten Bedingungen geändert werden kann. Der bloße Wunsch eines Elternteils oder des Kindes reicht nicht aus. (AZ: XII ZB 298/15)

Eine Mutter hatte nach der Trennung vom Partner beantragt, dass das gemeinsame Kind ihren Nachnamen erhält. Bei der Geburt hatten sich die Eltern noch auf den Nachnamen des Vaters geeinigt. Der 6-Jährige wollte den Namen der Mutter annehmen, hat aber Kontakt zum Vater. Der BGH sah keine schwerwiegenden Nachteile durch die Beibehaltung des Namens

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