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Vater kann Kontakt nicht erzwingen

Getrennt lebende Väter können grundsätzlich gegen den erklärten Willen ihres Kindes keinen Kontakt erzwingen. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe klargestellt. Zugleich bestätigten die Richter damit eine gerichtliche Umgangssperre eines Vaters mit seinem heute elfjährigen Sohn. Mit zunehmendem Alter müsse der Wille des Kindes und dessen Recht auf Selbstbestimmung berücksichtigt werden, hieß es zur Begründung. (AZ: 1 BvR 3326/14)

Der Entscheidung ging ein langjähriger Streit durch alle Gerichtsinstanzen voraus.