Zurück Weiter

Nachrichten Ratgeber

Entscheidung zu Kampfhundesteuer

Kommunen dürfen für Kampfhunde keine beliebig hohen Steuern erheben. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Es sei zwar rechtmäßig, wenn die Steuer für bestimmte Rassen höher ausfalle als für "normale" Hunde. Die Schmerzgrenze sei aber überschritten, wenn die Steuer die jährlichen durchschnittlichen Haltungskosten des Hundes übersteige.

Hintergrund war die Klage eines Ehepaares aus dem bayerischen Bad Kohlgrub. Die Gemeinde hatte für einen Rottweiler 2000 Euro pro Jahr verlangt - zu viel, so das Gericht. (AZ: BVerwG 9 C 8.13)

Zurück Weiter