Ratgeber: Neu im April

Mehr Rechte für Leiharbeiter

Leiharbeiter sollen Unternehmen helfen, Auftragsspitzen oder Krankheits- und Urlaubsausfälle auszugleichen.

Doch nicht selten werden sie vor allem als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Diesem Missbrauch mit Werkverträgen soll ab April mit einer Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes ein Riegel vorgeschoben werden.

Künftig müssen Leiharbeiter nach neun Monaten den gleichen Lohn bekommen wie Angehörige der Stammbelegschaft und nach 18 Monaten ganz übernommen werden, wenn sie weiterhin für das Unternehmen arbeiten wollen.

Eine längere Überlassungsdauer ist aber möglich, wenn man sich darüber tarifvertraglich geeinigt hat.

Die gesetzliche Änderung verbietet außerdem, Leiharbeiter als Streikbrecher zu missbrauchen. Bei einem Streik dürfen sie lediglich in nicht bestreikten Bereichen eingesetzt werden.

>> Mehr Rechte für Stalking-Opfer