Ratgeber: Neu im Januar

Steuern und Finanzen V

E-Autos: Elektroautos sind nicht mehr für fünf, sondern für zehn Jahre von der Steuer befreit. Das kostenlose oder verbilligte Aufladen eines E-Fahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers ist ab 2017 steuerfrei. Das gilt auch für Hybridfahrzeuge und Elektrofahrräder. Die Begünstigung ist bis Ende 2020 befristet.

Rürup-Rente: Wer in eine Rürup- oder Basis-Rente einzahlt, kann 2017 Beiträge bis zu 19.624 Euro als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Bisher waren bis zu 18.669 Euro abzugsfähig. Die Beiträge gelten für Singles; Ehegatten können das Doppelte absetzen.

Steuern und Finanzen VI

Transparenz bei Riester- und Basisrentenverträgen: Händler müssen in einem Informationsblatt alle wichtigen Angaben zu Riester- und Basisrentenverträgen anbieten. Dabei müssen Chancen, Risiken und mögliche Kosten offengelegt werden. Sonst muss der Kunde letztere nicht tragen. Auch über Kostenänderungen muss der Kunde informiert werden.

Lebensversicherungen: Für klassische Lebensversicherungen, die ab 1.Januar 2017 abgeschlossen werden, gilt ein niedrigerer Garantiezins. Er sinkt von aktuell 1,25 auf 0,9 Prozent.

Steuern und Finanzen VII

Unterhaltsvorschuss: Der Unterhaltsvorschuss soll auf Kinder bis 18 Jahren ausgeweitet werden. Bisher wird er nur bis zum Alter von zwölf Jahren gezahlt. Geplant ist außerdem eine Aufhebung der Höchstbezugsdauer.

Da die Finanzierung bisher noch nicht geklärt werden konnte, tritt die Regelung nicht wie geplant im Januar in Kraft, sondern wohl erst im Laufe des Jahres. Alleinerziehende erhalten den Unterhaltsvorschuss, wenn der andere Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommt.

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