Ratgeber: Neu in 2018

Neues zu Steuern und Finanzen

Fristen für die Steuererklärung: Die Steuererklärung für das Jahr 2017 muss noch bis Ende Mai 2018 erledigt sein, wer sie vom Steuerberater machen lässt, hat bis Ende Dezember Zeit. Für die Erklärungen ab der für 2018 gilt die neue, verlängerte Frist bis Ende Juli des folgenden bzw. Ende Februar des übernächsten Jahres.

Der Grundfreibetrag steigt 2018 um 180 Euro auf 9.000 Euro, ebenso der Unterhaltshöchstbetrag. Der Kinderfreibetrag steigt um 72 Euro auf 4.788 Euro.

GWG-Sofortabzug: Computer, Arbeitskleidung, Werkzeug und andere Anschaffungen können bei der Steuererklärung bis zu einem Nettowert von 800 Euro als geringwertige Güter (GWG) geltend gemacht werden. Bisher lag der Maximalbetrag bei 410 Euro.

Kartenzahlung gebührenfrei: Ab dem 13. Januar dürfen auf Zahlungen mit Kreditkarte keine Gebühren mehr erhoben werden. Die Regelung gilt für die gesamte EU, in Läden als auch online. Bei unautorisierten Zahlungen, z.B. mit geklauter EC-Karte, haften Kunden nur noch bis 50 statt 150 Euro - außer, sie haben grob fahrlässig gehandelt.

Echtzeitüberweisung: Ab November wollen Banken sekundenschnelle Überweisungen anbieten. Beim sogenannten Instant Payment sollen Geldbeträge innerhalb weniger Sekunden auf dem Konto des Empfängers landen.

Lastschriften: Können europaweit innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden.

Tschüß, TAN-Liste! Da TAN-Listen beim Onlinebanking als zu unsicher gelten, müssen die Geldinstitute neue Verfahren anbieten. Viele Banken nutzen bereits die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo eine TAN per SMS zugeschickt wird.

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