Mo 17.11.14

05.30 - 09.00 Uhr
ARD-Morgenmagazin
Wintercheck für Ihren Garten

Noch ist es relativ mild, jedoch wird es Zeit, den Garten in den Winterschlaf zu bringen. Es kann schnell passieren, dass die Temperaturen unter den Nullpunkt fallen.

Die Pflanzen müssen zurückgeschnitten, Aufräum- und Reinigungsarbeiten erledigt werden und die Kübel müssen ihr Winterquartier beziehen.

Kübelpflanzen ins Winterquartier (1)

Olive, Schmucklilie, Zitronen sowie Oleander sind recht harte Kübelpflanzen. Sie vertragen Temperaturen um 0° C und müssen erst ins Winterquartier, wenn es dauerhaft friert.

Die Engelstrompete hingegen sollte vor dem ersten Frost ins Haus gestellt werden. Das gilt auch für Fuchsie, Wandelröschen, Sukkulenten und das Aeonium.

Kübelpflanzen ins Winterquartier (2)

Zunächst werden die Pflanzen in Hausnähe gerückt, damit die Erde abtrocknen kann. Dann sollte eine gründliche Kontrolle auf Krankheiten erfolgen.

Anschließend werden totes Holz, lange Triebe und heruntergefallene Blätter und Blüten abgesammelt. Nun sind die Gefäße bereit für das Winterquartier, das etwas Tageslicht haben sollte.

Kübelpflanzen ins Winterquartier (3)

Noch können die unempfindlicheren Pflanzen im Garten bleiben und ggf. mit Vlies abgedeckt werden. Kübelpflanzen, die im Winter draußen bleiben können, wie zum Beispiel der Buchsbaum, dürfen nicht direkt auf dem Boden stehen.

Kleinere Gefäße können auf Styropor oder Holzlatten gestellt werden, damit sie nicht anfrieren und das Loch im Topfboden frei bleibt.

Sträucher und Rosen zurückschneiden

Alles, was kräftig gewachsen ist, kann zurückgeschnitten werden. Eine Ausnahme sind die frühblühenden Sträucher wie z. B. Forsythien. Weigelien dagegen können gerne kräftig gekappt werden.

Bei Rosen werden die langen Triebe eingekürzt. Der Feinschnitt erfolgt im Frühling, wenn die Forsythien blühen. Da wird ersichtlich, welche Teile erfroren sind. Zudem die Rosen am Wurzelballen gut mit Komposterde versorgen.

Stauden pflanzen und pflegen

Stauden ziehen sich im Herbst in den Wurzelstock zurück und können über der Bodenoberfläche zurückgeschnitten werden. Fetthennen und Gräser bleiben stehen,sie zieren den winterlichen Garten.

Damit die Pflanzen im Frühjahr wieder kräftig und gesund austreiben, sollten sie mit reifer Komposterde abgedeckt werden. Eine Staude, die zu groß geworden ist, wie z.B. der Phlox, lässt sich jetzt ideal teilen und wieder pflanzen.

Farbtupfer in den Töpfen

Nachdem die Winterpflanzen ins Winterquartier gebracht wurden, sollten noch einige Farbtupfer im Garten gestaltet und adventliche Akzente gesetzt werden.

Immergrüne Teppichbeeren mit roten Früchten eignen sich, um dicht in gro-ßen Gefäßen gepflanzt zu werden. Dann den Topf mit einer dicken roten Schleife versehen. Auch Lichterketten, Holzsterne und Äpfelchen bieten sich als Dekoration für die Wintermonate an.