A la Carte: Kochbücher

Bohnenpüree

Eine höchst delikate Alternative zu Kartoffelpüree. Passt perfekt zu Gerichten wie Lammhüfte mit geschmortem Chicoree, konfierten Entenkeulen, Wachteln mit Miso-Karamell, Jakobsmuscheln mit Mais-Merguez-Salsa und Soft-Shell-Crabs. Auch als Dip oder auf Bruschetta ein Genuss.

400 g getrocknete weiße Bohnen, über Nacht mit 1 TL Backpulver in kaltem Wasser eingeweicht

60 ml Olivenöl, plus mehr zum Servieren

2 Rosmarinzweige

1 Knoblauchzehe, zerstoßen

grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer

1 - Die Bohnen abgießen und in einem großen Topf mit 2 l Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und dann bei mäßiger Hitze köcheln lassen, bis sie sehr weich sind - das kann je nach Alter der Bohnen 20 Minuten bis über 1 Stunde dauern. Die Bohnen in ein Sieb abgießen, das Kochwasser auffangen und beides beiseitestellen.

2 - Das Olivenöl mit dem Rosmarin in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Temperatur 3-4 Minuten erwärmen, bis der Rosmarin aromatisch duftet. Vom Herd nehmen, den Rosmarin wegwerfen, das Öl beiseite stellen.

3 - Die Bohnen mit dem Rosmarinöl, dem Knoblauch, 2 TL Salz und 1 kräftigen Prise schwarzem Pfeffer im Mixer pürieren. Bei laufendem Gerät etwa 150 ml des Kochwassers dazugeben.

Wer das Püree etwas dünner bevorzugt, gibt etwas mehr hinzu - etwa 200 ml alles in allem. Den Mixer 1 weitere Minute laufen lassen, bis das Püree ganz glatt ist. Mit ein paar Tropfen Olivenöl abrunden und warm servieren.

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