Extra: Die Oscars

Geschichte: Langes Warten

Martin Scorsese wurde lange auf die Geduldsprobe gestellt. Nach seiner ersten Oscar-Nominierung als Regisseur (1981, "Wie ein wilder Stier") war er noch sieben Mal nominiert (darunter auch als Autor), ehe er 2007 für den Mafia-Thriller "Departed" seinen ersten Oscar in Empfang nehmen konnte.

Al Pacino schaffte es erst im 8.Anlauf mit "Der Duft der Frauen" (1993) - 20 Jahre nach der ersten Nominierung. Noch länger wartete der US-Komponist Randy Newman. Seine 16.Nominierung (2002 für den Song "If I Didn't Have You" aus dem Film "Die Monster AG") brachte Gold.

Geschichte: Ewige Verlierer

Sie zählen zu Hollywoods größten Stars, doch einen Oscar haben sie nie gewonnen. Fünfmal war Regisseur Alfred Hitchcock (1899-1980) nominiert und ging immer leer aus. Als Trostpflaster gab es 1968 einen Ehren-Oscar. Auch Orson Welles hatte keinen Regie-Oscar, konnte sich aber mit einer Trophäe für das beste Drehbuch ("Citizen Kane", 1942) trösten. Genies wie Stanley Kubrick, Robert Altman und George Lucas gewannen ebenfalls nie den Regie-Preis.

Der "Lawrence von Arabien"-Star Peter O'Toole hoffte achtmal vergeblich, Glenn Close sechsmal.

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