Olympia: Rio 2016

Reiten/Dressur: Das Ziel ist Team-Gold

1912 in Stockholm wurde der Schwede Carl Bonde erster Olympiasieger in der Dressur. 1928 in Amsterdam kam die Mannschaftsentscheidung hinzu, die Deutschland auf Anhieb gewann.

Am 10. und 11.August starten alle 60 Paare im Grand Prix. Die besten sechs Mannschaften ermitteln dann im Grand Prix Special am 12.August den Team-Olympiasieger. Um die Einzelmedaillen geht es am 15.August in der abschließenden Grand Prix Kür, in der nur die besten 18 Paare aus dem Grand Prix Special starten dürfen; pro Nation maximal drei.

In Rio starten aus deutscher Sicht Kristina Bröring-Sprehe mit Desperados, Dorothee Schneider mit Showtime, Isabell Werth mit Weihegold und Sönke Rothenberger mit Cosmo. Ersatzmann ist Hubertus Schmidt mit seinem Pferd Imperio.

Die Bundestrainerin spricht offen von Mannschafts-Gold, die Reiter wirken entspannt. Im Einzel gehört Bröring-Sprehe zu den Medaillenkandidaten. Sie muss sich vor allem mit der Britin Charlotte Dujardin messen.

Zielvorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes: 3-5 Medaillen, 12 unter den besten 8 (inklusive Springen und Vielseitigkeit)

Medaillen in London 2012: Team-Silber

"Ich sehe schon die strahlenden Gesichter der Trainer, die sich darauf freuen, endlich mal wieder im Zweibettzimmer schlafen zu dürfen." Dennis Peiler vom Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei zur Tatsache, dass die Reiter anders als zuletzt wieder im olympischen Dorf wohnen werden

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