

Damit endet unsere Chronologie des Obama-Besuchs
17:40 Uhr: Für den Abend steht für Obama noch ein Gala-Dinner in Schloss Charlottenburg mit mehr als 200 geladenen Gästen auf dem Programm. Anschließend wird der US-Präsident mit seiner Familie zurück in die USA fliegen.
16:52 Uhr: Wegen eines verdächtigen Gegenstands wird das Sony Center nahe Obamas Hotel geräumt. Kurz später gibt die Polizei Entwarnung: Der überprüfte Karton sei leer gewesen.
16:30 Uhr: Obama trifft SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück. Beide kommen zu einem Meinungsaustausch in der Repräsentanz der Commerzbank am Pariser Platz zusammen.
15:58 Uhr: Obama schließt seine Rede mit den Worten: "Vielen Dank und Gottes Segen für Sie."
15:56 Uhr: "Die Regierung steht im Dienst des Volkes und nicht anders herum", betont Obama. "An diese Überzeugung müssen wir uns halten." Er erinnerte an Martin Luther King. Dieser habe gesagt: "Die Ungerechtigkeit an irgendeinem Ort ist eine Bedrohung für die Gerechtigkeit an allen Orten."
15:52 Uhr: Obama wirbt für einen engagierten Kampf gegen den Klimawandel. Die USA hätten ihren Anteil an erneuerbaren Energien verdoppelt. "Wir müssen aber mehr tun und wir werden mehr tun." Das gelte auch für andere Länder. Nötig sei ein globaler Pakt, um den Klimawandel aufzuhalten. "Das ist unsere Aufgabe, und wir müssen uns an die Arbeit machen."
15:50 Uhr: Obama spricht sich für eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen aus. Deren Liebe müsse vor dem Gesetz gleichgestellt werden, sagt der US-Präsident.
USA wollen Atom-Sprengköpfe deutlich reduzieren
15:42 Uhr: "Wenn wir nun heute den Blick heben, werden wir feststellen, dass unsere Arbeit noch nicht getan ist", so Obama. "Wir sind Weltbürger und unsere Zukunft ist enger miteinander verknüpft denn je. Solange es Atomwaffen gibt, sind wir nicht sicher." Deshalb würden die Vereinigten Staaten die Zahl ihrer strategischen Atomwaffen um bis zu einem Drittel senken.
15:37 Uhr: Selbstgefälligkeit zeichne große Nationen nicht aus, betont der US-Präsident. Der Kampf um Freiheit, Sicherheit und Menschenrechte halte an. Er erinnert an die Rede Kennedys vor 50 Jahren. Das legendäre Zitat: "Ich bin ein Berliner", halle durch die Jahre. Doch Kennedy habe damals noch mehr gesagt. Er habe die Berliner aufgefordert, den Blick zu heben und ihn auf den Frieden der Zukunft zu richten.
15:30 Uhr: "Angela, ich danke Ihnen für Ihre Freundschaft", sagt Obama zum Auftakt seiner Rede. Er erinnert an die gemeinsame Geschichte der USA und Deutschlands und den Fall der Mauer. "Ich bin stolz, dass ich heute auf der Ostseite des Brandenburger Tores stehen und zu Ihnen sprechen darf", so Obama. "Keine Mauer kann dem Drang nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit standhalten."
15:21 Uhr: Merkel beginnt mit ihrer Rede und heißt Obama nochmals offiziell willkommen. "Das Brandenburger Tor ist für unser Land und mich ganz persönlich das Symbol unserer Freiheit", sagt die Kanzlerin. "Die Überwindung der Teilung dieser Stadt wurde auch deshalb möglich, weil wir uns auf die Vereinigten Staaten von Amerika verlassen konnten."
15:16 Uhr: Wowereit tritt an das Mikrofon: "Herr Präsident, wir heißen Sie als verlässlichen Freund willkommen."
15:15 Uhr: Obama betritt gemeinsam mit Merkel und Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit das Podium. Die Zuschauer applaudieren begeistert.
14:40 Uhr: An der Veranstaltung am Brandenburger Tor dürfen nur ausgewählte Gäste teilnehmen. Neben Vertretern von Bundestag, Bundesrat und Bundespräsidialamt sind unter anderem auch mehrere Schulen, Stiftungen und Universitäten eingeladen.
14:33 Uhr: Obama macht sich auf den Weg zum Pariser Platz.
14:09 Uhr: "Das Internet ist für uns alle Neuland" - das Merkel-Zitat zum Spähprogramm "Prism" sorgt für Spott auf Twitter. Hundertfach wird die Bemerkung aufgegriffen, das Schlagwort "#Neuland" wird zum meistdiskutierten Begriff. "So ähnlich müssen sich die Indianer gefühlt haben, als Kolumbus bei ihnen "Neuland" entdeckte", schreibt eine Twitternutzerin. "Als nächstes überrascht uns Frau Merkel mit der Nachricht, dass die Mauer gefallen ist", ein anderer.
13:58 Uhr: Aus Sorge vor einem Anschlag sind in Berlin bis zu 8000 Polizisten im Einsatz. Es gilt die höchste Sicherheitsstufe 1+. Zahlreiche Straßen und Plätze sind gesperrt.
13:31 Uhr: Ende der gemeinsamen Pressekonferenz von Merkel und Obama. Beide ziehen sich zu einem gemeinsamen Mittagessen unter vier Augen zurück. Der nächste offizielle Termin findet um 15 Uhr statt: Dann hält Obama seine mit Spannung erwartete Rede am Brandenburger Tor.
Obama sieht keine Zukunft für Assad
13:23 Uhr: Merkel stellt klar, dass Deutschland keine Waffen nach Syrien liefern wird. Aber auch die Bundesregierung sei der Meinung, dass Assad seine Legitimation verloren hat. Eine Übergangsregierung sei nötig.
13:21 Uhr: "Wir möchten, dass das Blutvergießen in Syrien endet", antwortet Obama auf die Frage nach dem Krieg in Syrien. Über Details zu den geplanten Waffenlieferungen an die Rebellen will Obama nichts sagen. Präsident Assad habe Chaos über das Land gebracht. Jetzt müsse es Untersuchungen zum Einsatz von Chemiewaffen geben. Das sei einvernehmlich mit Russland beschlossen worden. Die USA seien sicher, dass Chemiewaffen eingesetzt worden seien. Obama betont: Ohne eine andere Regierung in Syrien könne es keinen Frieden geben.
13:13 Uhr: Obama betont, dass er weiterhin das Gefangenenlager Guantanamo schließen will. "Es ist schwieriger, als ich hoffte." Und angesprochen auf die US-Drohnenangriffe sagt Obama: "Es gibt sehr strenge Vorschriften". Deutschland sei kein Ausgangspunkt für Drohnenangriffe, stellt der US-Präsident klar.
Merkel: "Das Internet ist für uns alle Neuland"
13:05 Uhr: Zum Spähprogramm "Prism" sagte Obama, das sei kein Abhörverfahren. "Wir gehen auch nicht einfach ins Internet und lesen E-Mails mit. Es gebe strikte Regeln und Vorschriften. Und Ziel sei immer, die Menschen vor Terror zu schützen.
12:55 Uhr: Obama betont, dass die Beziehungen zu Europa "ein Eckstein unserer Politik sind". Deutschland sei innerhalb der EU der wichtigste Handelspartner für die USA.
12:52 Uhr: Sie habe mit Obama auch ausführlich über das US-Spähprogramm "Prism" gesprochen, betont die Kanzlerin. Deutschland schätze die Zusammenarbeit mit den USA in Fragen der Sicherheit. "Ich habe aber auch sehr deutlich gemacht, dass dabei das Thema der Verhältnismäßigkeit wichtig ist."
12:48 Uhr: Es sei ein gutes und sehr offenes Gespräche gewesen, so Merkel. Deutschland werde sich mit voller Kraft für das Zustandekommen des geplanten Freihandelsabkommens mit den USA einsetzen. Die Volkswirtschaften diesseits und jenseits des Atlantiks würden von diesem Abkommen profitieren, zudem sei es ein Bekenntnis zu gemeinsamen Werten.
12:45 Uhr: Mit leichter Verspätung beenden Obama und Merkel ihr erstes Gespräch und treten gemeinsam vor die wartenden Journalisten.
11:55 Uhr: Das Bundespresseamt teilt mit, dass anlässlich der Rede Obamas am Brandenburger Tor rund 6000 geladene Gäste erwartet werden.
Merkel und Obama sprechen länger miteinander als geplant
11:09 Uhr: Obama steigt aus dem Auto und wird von Kanzlerin Merkel begrüßt. Der US-Präsident küsst Merkel auf die Wangen, anschließend winken beide freundlich und verschwinden ins Innere des Kanzleramtes. Für das Gespräch der beiden sind 75 Minuten veranschlagt.
Der Tag beginnt entspannt
11:03 Uhr: Das Gespräch ist beendet. Obama macht sich auf den Weg zum Kanzleramt.
10:15 Uhr: Die beiden Staatsoberhäupter ziehen sich zu einem Gespräch ins Arbeitszimmer des Bundespräsidenten zurück. Es soll etwa 45 Minuten dauern.
10:06 Uhr: Beide posieren Arm in Arm für Erinnerungsfotos.
10:05 Uhr: Obama und Gauck begrüßen Schüler der sechsten Klasse der Berliner John F. Kennedy Schule per Handschlag.
09:59 Uhr: US-Präsident Barack Obama trifft in Schloss Bellevue ein und wird von Bundespräsident Joachim Gauck begrüßt. Obama trägt sich ins Gästebuch ein, anschließend schreiten die beiden Staatsoberhäupter im Park die militärische Ehrenformation ab. Bei hochsommerlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein erklingen die Nationalhymnen beider Länder.
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