

Gute Zinsen bei Tages- und Festgeld (1)
Sparen lohnt sich wieder. Ob Tagesgeld- oder Festgeld auf Privatanleger warten derzeit überraschend hohe Zinsen.
Zwischen 2,5 und 4 Prozent pro Jahr sind je nach Anlageform durchaus drin. Weil sich die Banken gegenseitig immer mehr misstrauen, haben sie den privaten Sparer wieder entdeckt. Und der kann jetzt profitieren. Allerdings sollte man bei der Auswahl der Angebote genau hinsehen.
Gute Zinsen bei Tages- und Festgeld (2)
So gibt es Unterschiede bei der Einlagensicherung. Oft sind die Angebote nur für Neukunden oder die Anlagesumme ist begrenzt.
Viele Zinsschnäppchen sind zudem befristet. Da die meisten Tages- oder Festgeldkonten für den Kunden kostenlos sind, kann es sich auch lohnen, verschiedene Tages- oder Festgeldkonten zu führen. Das bringt nicht nur bessere Renditen, sondern erhöht auch die Sicherheit.
Bauherren: Niedrige Zinsen sichern (1)
Baugeld ist derzeit so günstig wie schon sehr lange nicht mehr. Was aber ist, wenn man eine Immobilienfinanzierung erst in einigen Jahren benötigt?
Häuslebauer oder Immobilienkäufer können sich die derzeit niedrigen Zinsen mit einem Bausparvertrag sichern. Aktuell liegen die Zinsen für Bauspardarlehen zwischen zwei und vier Prozent. Dafür muss man freilich magere Zinsen von 0,5 bis ein Prozent auf das angesparte Guthaben in Kauf nehmen.
Bauherren: Niedrige Zinsen sichern (2)
Auch Immobilienbesitzer, deren Darlehen in den nächsten Jahren ausläuft, können heute schon günstige Zinsen festzurren. Möglich ist dies mit einem sogenannten Forward-Darlehen. Das sind Kredite mit fest vereinbartem Zinssatz, die erst in bis zu fünf Jahren ausbezahlt werden.
Ob Bausparvertrag oder Forward-Darlehen, in beiden Fällen gilt: Verbraucher entscheiden sich damit für eine sichere Finanzierung - die sich allerdings nur dann lohnt, wenn die Zinsen in den kommenden Jahren wieder steigen.
Unternehmensanleihen (1)
Früher galten Staatsanleihen von Industrienationen für Anleger als sichere Bank. Seit der europäischen Schuldenkrise ist das nicht mehr so.
Jetzt rücken Unternehmensanleihen in den Focus. Sie bieten häufig deutlich höhere Renditen und mehr Sicherheit. 2012 haben Expertenschätzungen zufolge vor allem Firmen aus zyklischen Branchen wie z.B. Automobilhersteller oder die chemische Industrie gute Aussichten.
Unternehmensanleihen (2)
Bei Versorgern und Banken hingegen sind zwar Schnäppchen zu machen - allerdings bei entsprechendem Risiko. Risikofreudige Privatanleger können auch mit ausgesuchten Mittelstandsanleihen punkten.
Raus aus dem Euro? (1)
Was passiert mit dem eigenen Vermögen in der Eurokrise? Viele Sparer denken darüber nach, ihr Geld "vorsichtshalber" im Ausland anzulegen. Eine Möglichkeit: Man eröffnet ein Fremdwährungskonto.
Raus aus dem Euro? (2)
So ein Konto wird zwar bei einer deutschen Bank geführt, aber nicht in Euro, sondern zum Beispiel in Norwegischen Kronen. Steigt der Kurs der Krone im Vergleich zum Euro, macht der Sparer Gewinn.
Dennoch: Für sicherheitsbewusste Anleger ist so ein Konto nichts, denn Währungskurse können sich plötzlich und stark verändern. Wer sein Geld aus Angst vor einem Auseinanderbrechen des Euro ins Ausland schaffen will, sollte sich das genau überlegen.
Raus aus dem Euro? (3)
Denn laut Experten dürfte eine "neue D- Mark" gegenüber anderen Währungen an Wert gewinnen. Wer sein vermeintlich in Sicherheit gebrachtes Geld dann irgendwann wieder nach Deutschland holen will, wird unter Umständen massive Verluste hinnehmen müssen.
Fallstricke in der PKV (1)
Die private Krankenversicherung ködert Neueinsteiger mit günstigen Tarifen und im Alter kann es dann richtig teuer werden.
Fallstricke in der PKV (2)
Wenn man soweit überhaupt kommt - denn kerngesund muss man sein, um reinzukommen in die Private. Wehe dem, der nicht jede Vorerkrankung genau angibt, dem wird ganz schnell der Vertrag gekündigt. Der Weg zurück in die Gesetzliche ist meist verschlossen. Ab einem Alter von 55 Jahren darf man gar nicht mehr zurück.
Jüngere können bei Arbeitslosigkeit oder wenn sie wieder unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fallen, wieder zurück.
Fallstricke in der PKV (3) Oft bleibt dann nur der Basistarif, das ist die Holzklasse der Privaten, in Teilen sogar schlechter als die Gesetzliche Krankenversicherung. Dort weigern sich manche Ärzte zu diesen Konditionen zu behandeln, die freie Arztwahl ist eingeschränkt. Wer kann, sollte den Basistarif vermeiden.
Ausführliche Informationen
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www.ard-ratgeber.de
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