

Bei Kennedy brach sich damals die Erleichterung Bahn, beschreibt die Direktorin des Berliner Alliertenmuseums, Gundula Bavendamm, die Stimmung vor 50 Jahren. Sein Besuch in der geteilten Stadt habe die Menschen über ihre Enttäuschung hinweggetröstet, dass die Westmächte den Mauerbau scheinbar so gleichgültig hingenommen hatten.
Zugleich sei der Besuch "Höhe- und Schlusspunkt einer ungebrochenen Amerikabegeisterung in Deutschland" gewesen, urteilt die Historikerin. Nach Kennedys Ermordung fünf Monate später steigerte sich die Verehrung für ihn noch einmal.
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