ARD Text: Jubiläumsjahr

Countdown: Das Fakten-Archiv

Vom 13.Mai: Im Schnitt 357 Seiten werden von den Redakteurinnen und Redakteuren mindestens 1x am Tag erneuert.

Vom 12.Mai: 1992 kooperierte der Videotext mit den Olympischen Spielen, Reisende konnten auf Bahnhöfen die neuesten Meldungen und Ergebnisse verfolgen.

Vom 11.Mai: Um 24 Uhr ist Redaktionsschluss, um 7 Uhr starten wir. Dazwischen versorgt uns der Nachtdienst der Tagesschau mit den wichtigsten Nachrichten. Wenn es die Zeitverschiebung bei Großereignissen erfordert, arbeiten wir auch rund um die Uhr.

Vom 10.Mai: Unglaublich, aber wirklich wahr - 80 Kilobyte kostet der Abruf einer unserer Nachrichtenseiten mit Smartphone oder Tablet im Höchstfall.

Vom 9.Mai: Wir bieten zu ausgewählten Sendungen im Ersten Teletwitter an. Heißt: Wir veröffentlichen auf Seite 777 Twitterkommentare der Zuschauenden. Diese können parallel zur Sendung mitgelesen werden.

Vom 8.Mai: ARD Text steht seit 2015 auch als App für IOS und Android zur Verfügung. Da wir nur Texte senden, ist das Datenvolumen gering. Die App ist weniger als ein 1 MB groß - für jede Menge aktueller Informationen bei geringer Bandbreite.

Vom 7.Mai: Wer den ARD Text im Internet nutzen möchte, ruft http://www.ard-text.de auf. Dort gibt es die klassischen Seiten zu sehen, 1:1 wie auf dem TV-Gerät. Bei kleineren Displays wie Smartphones wird man automatisch auf die ARD Text- Mobilversion umgeleitet.

Vom 6.Mai: Teletext oder doch Videotext? Wie heißt das nun richtig? Egal - beide Worte meinen das gleiche Medium. In Deutschland wird vorrangig der Begriff Videotext verwandt, in Österreich beispielsweise Teletext.

Vom 5.Mai: Im DDR-Fernsehen gab es keinen Videotext, auch wenn die Ausstrahlung für Ende der 1980er-Jahre technisch vorbereitet wurde. Zu einem offiziellen Einsatz kam es aber nicht mehr, Videotext wurde im Mai 1990 eingeführt.

Vom 4.Mai: Bei den dreistelligen Seitennummern steht die erste Stelle für das sogenannte Magazin (jeweils 100 Seiten). Für die Kodierung der dreistelligen Seitennummern stehen drei Bits zur Verfügung. Jedes Bit hat zwei Zustände: 0 und 1. Mit drei Bits ergeben sich 2x2x2 Kombinationen - also 8 insgesamt. Deshalb kann unser Angebot nicht über die Seite 899 hinaus wachsen

Vom 3.Mai: Zu Beginn des neuen Jahrtausends lösten ARD und ZDF die gemeinsame Videotext-Redaktion auf. Am 1.Januar ging der ARD Text auf Sendung.

Vom 2.Mai: Um gut lesbar zu sein, achten wir darauf, dass unsere Untertitel nicht mehr als 140 Wörter pro Minute beinhalten.

Vom 1.Mai: 98% der Sendungen werden im Ersten mit Untertiteln ausgestrahlt. 2012 waren es erst 49% gewesen.

Vom 30.April: 9500 Mal aktualisieren wir unser Videotext-Angebot pro Tag im Durchschnitt.

Vom 29.April: Sechs Farben gab es von Anfang an: Rot, Magenta, Blau, Cyan, Gelb und Grün, dazu natürlich Schwarz und Weiß. 1997 wurde der Videotext bunter, dank des neuen WST-Standards 2.5 (World System Teletext) - aber das setzte sich nicht durch.

Vom 28.April: Bis 2006 wurden Untertitel von Live-Sendungen von einem Redakteur und einer schnell tippenden Assistentin produziert. Seit den Olympischen Spielen 2006 in Turin nutzen wir eine Spracherkennungssoftware.

Vom 27.April: Videotext versorgte seine Nutzer von Beginn an auch mit Fernseh- Untertiteln. Die erste Sendung mit Untertiteln im Ersten war am 1.Juni 1980 der Tatort "Schussfahrt" mit Hansjörg Felmy als Kommissar Heinz Haferkamp.

Vom 26.April: Für eine normale Meldung, zum Beispiel im Sport, haben wir 15 Zeilen mit je 39 Zeichen zur Verfügung (ohne Überschrift und Leerzeilen). Das ergibt eine maximale Länge von 585 Zeichen - etwas mehr als zwei Posts auf Twitter.

Vom 25.April: In seinen ersten Tagen sendete der Videotext als Gemeinschaftsprogramm von ARD und ZDF nur von 16 bis 23 Uhr.

Vom 24.April: Teletext ist eine britische Erfindung. Es waren Ingenieure der BBC, die die Technologie entwickelten und 1974 auf Sendung gingen. Sie tauften ihr Angebot auf den Namen CEEFAX - angelehnt an "see facts", also "siehe Fakten".

Vom 23.April: Der Regelbetrieb des gemeinsamen ARD/ZDF-Videotextes begann 1990. In diesem Jahr kamen auch die privaten Fernsehsender mit eigenen Teletext-Angeboten auf den Markt.

Vom 22.April: Am 1.Juni 1980 ging der Vorläufer der heutigen Teletexte von ARD und ZDF als gemeinsamer Testbetrieb auf Sendung. Zum Start waren etwa 70.000 Haushalte mit teletextfähigen Fernsehgeräten ausgestattet.

>> Unser Geburtstagsgeschenk für Sie