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Die Corona-Regeln

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie weitgehend in eigener Verantwortung über Einschränkungen oder aber die Lockerung von Auflagen entscheiden.

Abstands- und Hygieneregeln: Die AHA- Regeln bleiben weiter bestehen.

Maskenpflicht: Gilt bundesweit weiter im Handel und Nahverkehr. Bundesweit soll ein Bußgeld von mindestens 50 Euro bei Verstößen gegen die Maskenpflicht erhoben werden soll. Eine Ausnahme ist Sachsen-Anhalt, wo es auch in Zukunft kein Bußgeld geben soll.

Großveranstaltungen: Es soll vom verlängerten Verbot bis Jahresende nur eine Ausnahme für solche Veranstaltungen geben, bei denen eine Kontaktverfolgung der Teilnehmer und die Einhaltung von Hygienevorschriften möglich ist. Die Fußball-Bundesliga muss zunächst weiter bis Ende Oktober ihre Spiele vor leeren Zuschauerrängen austragen muss.

Feste/Feiern: Auf ein einheitliches Vorgehen bei den umstrittenen Feiern im Familien- und Freundeskreis konnten sich Bund und Länder nicht einigen.

Reise: Die kostenlosen Tests für Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten werden zum 15.September abgeschafft. Für Rückkehrer aus Risikogebieten soll ab 1.Oktober eine neue Quarantäneregel gelten:

Die Quarantäne muss danach so lange eingehalten werden, bis der Reisende "frühestens am fünften Tag" nach Rückkehr einen Corona-Test gemacht hat und dieser negativ ausfällt. Es soll keine Entschädigung für einen Einkommensausfall geben, wenn etwa Urlauber wissentlich in ein Risikogebiet reisen und sich dann in Quarantäne begeben müssen.

Kinderkrankengeld: Gesetzlich Versicherten mit Anspruch auf Kinderkrankengeld sollen in diesem Jahr fünf zusätzliche Tage zur Betreuung eines kranken Kindes gewährt werden. Alleinerziehende sollen zehn zusätzliche Tage dafür bekommen.

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