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ARD Text: Extra

Die Corona-Regeln

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die derzeit geltenden Maßnahmen bis zum 20.Dezember beizubehalten, es wird aber eine Verlängerung sogar bis Anfang Januar angestrebt. Gastronomie, Theater und Freizeiteinrichtungen bleiben weiter geschlossen. Über Weihnachten soll es Lockerungen geben.

Kontakte: Zur Eindämmung der Pandemie werden private Zusammenkünfte von Verwandten und Freunden auf fünf Personen aus zwei Haushalten beschränkt. Vom 23. Dezember bis 1.Januar sollen sich zehn Erwachsene treffen dürfen. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen.

Handel: Vor Läden und auf Parkplätzen gilt Maskenpflicht. In kleineren Läden soll sich nur ein Kunde pro 10 Quadratmeter aufhalten dürfen, in größeren Geschäften sind es 20 Quadratmeter pro Kunde.

Schulen: In den Schulen soll ab der achten Klassenstufe auf Hybrid- und Wechselunterricht gesetzt werden. In besonders stark betroffenen Corona- Hotspots wird es noch restriktivere Maßnahmen als bisher geben. Die Weihnachtsferien beginnen mit Ausnahme von Bremen und Thüringen am 19.Dezember.

Reisen: Die Bürger sollen weiter auf private Reisen verzichten. Gastronomie und Hotels bleiben zunächst bis zum 20.Dezember geschlossen. Eine Verlängerung steht im Raum. (mehr ab >> 840)

Skitourismus: Die Bundeskanzlerin will zusammen mit den Nachbarländern erwirken, dass bis zum 10.Januar kein Skitourismus zugelassen wird.

Bahnfahren: Die Maskenpflicht in der Bahn soll vermehrt kontrolliert werden, die Sitzplatzkapazität erhöht, gleichzeitig die Reservierbarkeit von Sitzplätzen aber reduziert werden.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht gilt grundsätzlich in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten - also in allen Fußgängerzonen. Dazu gilt eine Maskenpflicht unter freiem Himmel an Orten, wo sich Menschen auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.

Diese Orte legen die örtlichen Behörden fest. Auch an Arbeitsplätzen gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen - es sei denn, vom Arbeitsplatz aus kann ein Abstand von eineinhalb Metern zu anderen eingehalten werden.

Hotspotstrategie: Die Bundesländer bekommen Freiheiten für Lockerungen und Verschärfungen der Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen. Wenn die Inzidenz deutlich unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an sieben Tagen liegt, können die Länder eigenständig Lockerungen beschließen. Bei einer Inzidenz von über 200 müssten die Länder schärfere Maßnahmen beschließen.

Kirchen: Bund und Länder wollen mit den Kirchen sprechen, wie Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte mit dem Ziel einer Kontaktreduzierung stattfinden können.

Finanzen: Die Staatshilfen für von Schließung betroffene Unternehmen, Selbstständige und Vereine werden verlängert. Die Novemberhilfe wird in den Dezember verlängert. Für Bereiche, die absehbar noch über Monate größere Einschränkungen zu erwarten haben, werden die Hilfen bis Mitte 2021 verlängert - etwa für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Soloselbstständige und die Reisebranche.

Arbeit: Überall, wo das möglich ist, soll weiter von zu Hause aus gearbeitet werden.

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