tagesschau : Hintergrund

Cum/Cum-Geschäfte

Ausländische Anteilseigner deutscher Konzerne müssen auf Dividenden Kapitalertragsteuer zahlen, meistens 15 Prozent. Um das zu vermeiden, verleihen einigen von ihnen ihre Aktien kurz vor dem Dividendenstichtag nach Deutschland, denn deutsche Aktienhalter können sich die Kapitalertragsteuer anrechnen oder vom Staat erstatten lassen.

Kurz nach dem Dividendenstichtag wandern die Aktien zurück ins Ausland zu den ursprünglichen Besitzern. Kursrisiken wurden vorher abgesichert, die gesparte Steuer teilen sich die Partner auf. Der deutsche Staat geht leer aus.

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