tagesschau : Hintergrund

Das Zika-Virus

Das Zika-Virus hat sich in den vergangenen Monaten vor allem in den Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas ausgebreitet. Der Erreger tauchte insgesamt in mehr als 50 Ländern auf. Brasilien ist besonders betroffen. Übertragen wird das Virus durch Aedes-Stechmücken. Das Virus wurde 1947 erstmals bei einem Affen aus dem Zikawald Ugandas in Afrika festgestellt.

Es verursacht in der Regel bei gesunden Menschen keine schweren Erkrankungen. Die Infektion dauert im Schnitt sieben Tage und klingt dann langsam ab.

Für Schwangere gilt das Virus aber als besonders gefährlich: Es ist inzwischen nachgewiesen, dass das Zika-Virus verantwortlich ist für Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen - die sogenannte Mikrozephalie. Dabei kommen die Kinder mit einem zu kleinen Kopf zur Welt.

Es gibt noch keine Impfung und kein Medikament gegen das Zika-Virus. Zurzeit hilft nur ein wirksamer Mückenschutz, der die Tiere vom Stechen abhält. Das umfasst helle, lange Kleidung - auch tagsüber - und ein wirksames Mückenspray.

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