Zurück Weiter

So 13.04.14

17.00 - 17.30
W wie Wissen: Achtung - Problemtiere!

Hauskatzen als Vogel-Killer

Rund 2 Mio. verwilderte Katzen leben

in Deutschland, dazu kommen mehr als

8 Mio. Hauskatzen. Viele davon sind keine Stubentiger sondern Freigänger.

Doch die artgerechte Haltung hat einen Nachteil: Die Katzen verhalten sich auch artgerecht und töten Vögel; ein Problem, denn die Zahl der Vögel in Deutschland sinkt beständig - auch weil die Zahl der Katzen steigt? Fakt ist: Die Hauskatze wird auf der Liste der 100 weltweit gefährlichsten invasiven Arten geführt.

Die Kölner Problemtiger

Drei Tigerbabys machen dem Kölner Zoo Probleme und sorgen für Schlagzeilen, denn ihre Eltern Hanya und Jegor sind Mutter und Sohn.

Altai, der Vater Jegors, fiel eine Pflegerin an, tötete sie und wurde erschossen. Hanya blieb mit ihren Jungtieren zurück, darunter Jegor, der sich im Alter von 1,5 Jahren mit seiner Mutter paarte. Der Kölner Zoo hat nun Probleme einen anderen Tiergarten zu finden, der die Tigerbabys aufnimmt.

Wohin mit den Tierbabys?

Manche Tiere vermehren sich im Zoo zu gut. Doch wohin mit den überzähligen Tieren? Das Problem hat jeder Tiergarten in Deutschland, aber kaum einer geht so transparent damit um wie der Nürnberger Zoo.

Überzählige Antilopen, Gnus und Hirsche werden getötet und an die Löwen verfüttert. Mit seinen Maßnahmen gerät der Tiergarten immer wieder in die Kritik von Tierschützern und Medien. Artgerechte Aufzuchten in Zoos erfordern manchmal unpopuläre Maßnahmen.

Baustopp-Tiere

Es sind nicht immer protestierende Umweltaktivisten, die sich Bauplanern in den Weg stellen. Oft kommen "Baustopper" auch aus dem Tierreich; zum Leidwesen der Planer sind diese seltenen, streng geschützten Tierarten einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.

Sie stellen sich Brücken, Schienen, Autobahnen u.A. in den Weg. Handelt es sich um geschützte Tierarten, muss bei jedem Bauvorhaben geprüft werden, ob dies dem gemeinschaftlichen Interesse gilt und ob es eine Alternative gibt.

Zurück Weiter