Zurück Weiter

So 20.07.14

17.00 - 17.30
W wie Wissen: Arten-Check

Die besten Erdbeeren von Bienen bestäubt (1)

Als Erdbeerbauer Mecke große Qualitätsprobleme mit seinen Erdbeeren hat, trifft er durch Zufall auf Björn Klatt.

Der Göttinger Agrarwissenschaftler sucht Forschungsflächen für die Untersuchung verschiedener Bestäubungs-Arten im Obstanbau. Die Probleme der Meckes könnten mit der Bestäubung auf ihren Erdbeerfeldern zu tun haben.

Die besten Erdbeeren von Bienen bestäubt (2)

Das Wissenschaftlerteam um Björn Klatt vergleicht die drei Bestäubungsarten der Erdbeere: Selbstbestäubung, durch Wind und mithilfe von Insekten und ist überrascht: besonders die Leistung von Wildbienen ist enorm.

"W]wie Wissen" berichtet, wie durch Pestizide die Bienen gefährdet sind und sich das wiederum auf den Ernteertrag auswirkt.

Land Stadt Natur (1)

Das Leben in der Stadt ist praktisch. Großes Angebot, kurze Wege. Doch viele träumen von einem Leben in der Natur, einem Haus mit Garten.

Aber wo gebaut wird, wird Naturfläche vernichtet, und das nicht zu knapp. Ein Eigenheim raubt der Natur durch seine Grundfläche rund 100 Quadratmeter Boden. Wo neue Siedlungen entstehen, braucht es neue Straßen, Kindergärten, Schulen, Supermärkte und vieles mehr.

Land Stadt Natur (2)

Das Verlangen nach mehr Grün hat in den Städten dagegen dazu geführt, dass sich die Bewohner hier immer öfter Naturräume schaffen.

Urban Gardening ist Gärtnern in der Stadt. Das Praktische am Stadtleben und der Traum vom Leben im Grünen scheinen immer öfter zusammenzukommen.

Sechs Tage im Moor

Moore sind sensible Lebensräume mit hoch spezialisierten Pflanzen und sie speichern das Klimagas CO2. Doch in Deutschland wurden zahlreiche Moore trocken gelegt zur landwirtschaftlichen Nutzung und für den Torfabbau - etwa 95 Prozent der natürlichen Moorflächen sind zerstört.

"W]wie Wissen" hat sechs Tage lang ein Naturschutzprojekt im Hunsrück begleitet, das ein Moor wiederbeleben möchte.

Invasive Pflanzenarten (1)

"W wie Wissen" ist unterwegs mit Beate Alberternst, Expertin zum Thema invasive gebietsfremde Pflanzenarten. Sie zeigt uns Pflanzen, die in Deutschland nicht heimisch sind, sich großflächig ausbreiten und so hiesige Arten verdrängen können.

So sind Pflanzen wie der Japan Knöterich, die Kaukasische Brombeere oder das Indische Springkraut von Landschaftsbauern und Gärtnern zur Zierde eingeführte Pflanzen.

Invasive Pflanzenarten (2)

Besonders in Naturschutzgebieten sind invasive Arten ein Problem! "W]wie Wissen" berichtet über den Kampf gegen invasive Arten und den Schutz der heimischen Pflanzenwelt.

Drei alte Neubürger (1)

"W]wie Wissen" zeigt an drei eingewanderten Arten, dass Einwanderer nicht schaden müssen, sondern sogar eine Bereicherung sein können.

Drei alte Neubürger (2)

Unser erster Kandidat lebte lange in Klein- und Vorderasien. Etwa 800 nach Christus brachten ihn Jagdliebhaber nach Deutschland: den Damhirsch!

Unser zweiter Einwanderer zählt zu den Lieblings-Speisefischen der Deutschen. Er stammt ursprünglich aus Nordamerika: die Regenbogenforelle.

Unser letzter Kandidat ist ein Nager. Er stammt ursprünglich aus Indien und machte sich schon vor 6000 Jahren auf den Weg zu uns: die Hausmaus.

Zurück Weiter