Nachrichten Ratgeber

Urteil: Urlaubsgeld und Mindestlohn

Urlaubsgeld und jährliche Sonderzahlungen dürfen nach einem Urteil des Berliner Arbeitsgerichts nicht auf den gesetzlichen Mindestlohn angerechnet werden (Az. 54 Ca 14420/14).

Eine Arbeitnehmerin bekam eine Grundvergütung von 6,44 Euro pro Stunde plus Leistungszulage und Schichtzuschlägen, außerdem Urlaubsgeld und eine nach Betriebszugehörigkeit gestaffelte Sonderzahlung. Die Arbeitgeberin kündigte der Frau und bot an, das Arbeitsverhältnis mit einem Stundenlohn von 8,50 Euro fortzusetzen - ohne Zulagen. Das hielt das Gericht nicht für rechtens.