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BGH stärkt Kundenrechte

Verbraucher sind auch dann vor der Pleite eines ausländischen Reiseanbieters geschützt, wenn dessen Versicherung nur einheimische Kunden entschädigt. Gilt ein Reisesicherungsschein nicht in Deutschland, muss das deutsche Reisebüro, das die Reise vermittelte, für den Schaden aufkommen, wie der Bundesgerichtshof entschied.

Im aktuellen Fall hatten die Kläger über ein deutsches Internet-Reisebüro eine viertägige Flusskreuzfahrt gebucht. Diese fiel wegen finanzieller Probleme des niederländischen Veranstalters aus. Az: X ZR 105/13