Nachrichten Ratgeber

Reifendruck-Sensoren für Neuwagen

Alle Neuwagen in Europa müssen ab November mit einem elektronischen Reifendruckkontrollsystem ausgerüstet sein.

Es soll beim Spritsparen helfen und die Sicherheit erhöhen, wie z.B. ein kürzerer Bremsweg und eine bessere Kurvenlage. Auch kann der Reifen durch einen konstanten Luftdruck länger halten. Das System ist für alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Klassen M1 und M1G vorgeschrieben, das sind Pkw und Geländewagen. Hinzu kommen einige Wohnmobil-Kastenwagen, die auf M1-Basisfahrzeugen aufgebaut sind. Ältere Fahrzeuge müssen nicht nachgerüstet werden.

Das Reifendruckkontrollsystem (RDKS), ein etwa 50 Cent großer Sensor, wird auf der inneren Lauffläche des Reifens angebracht oder am Ventil.

Er überwacht während der Fahrt den Reifendruck.Fällt er ab, erscheint auf dem Armaturenbrett eine Warnleuchte. Der Fahrer kann den Luftdruck dann korrigieren oder den Reifen von einem Fachmann kontrollieren lassen. Beim RDKS gibt es direkte und indirekte Sensoren. Experten raten zu direkten Sensoren - sie messen schneller und exakter. Beim Reifenwechsel sollten die Sensoren wieder neu angepasst werden.