Das Erste: Mi 12.07.17

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Der richtige Rasenmäher

Bei Rasenmähern ist die Auswahl riesig. Egal ob Sie im Baumarkt oder im Fachhandel kaufen, mit einigen Kriterien kann man schnell das passende Gerät für den eigenen Garten finden. Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Unterschiede

Rasenmäher unterscheiden sich in ihrem Antrieb, in der Behandlung des abgetrennten Rasenschnitts und in der Schnittbreite.

Von der Schnittbreite Ihres Rasenmähers hängt es im Wesentlichen ab, wie lange Sie für das Mähen einer bestimmten Fläche benötigen - eine gewisse Rolle spielen außerdem die Rasenform und die darin befindlichen Hindernisse wie Bäume oder Rabatten.

Dabei sind Sie zwar mit einer großen Schnittbreite schneller fertig, müssen dafür aber noch zusätzliche Zeit in die Restflächen stecken, in denen Sie mit großen Mähern nicht arbeiten können.

Flächen, die man mit verschiedenen Schnittbreiten pro halber Stunde bewältigen kann:

30 cm: 100 qm

32 cm: 200 qm

36 cm: 300 qm

40 cm: 400 qm

46 cm: 600 qm

52 cm: 1000 qm

Handmäher

Beim Handmäher wird die Mähwalze (oder Spindel) rein mechanisch durch die Räder in Bewegung gesetzt. Das Schneidsystem besteht aus scharfen Klingen und einem entsprechenden Gegenmesser.

Hand- oder Spindelmäher haben ein sehr sauberes Schnittbild, da die Halme wie mit einer Schere geschnitten werden. Durch die nachgeführte Bodenrolle wird eine Bahnenoptik (englischer Rasen) erzeugt.

Elektromäher /

Elektromäher mit Akkubetrieb (1)

Der Elektromotor treibt ein Balkenmesser an und der Mäher selbst wird meist per Muskelkraft über den Rasen geschoben.

Durch die hohe Drehgeschwindigkeit des Messers wird das Gras teils geschnitten, teils abgeschlagen. Dadurch werden die Halme oft faserig abgetrennt.

Elektromäher /

Elektromäher mit Akkubetrieb (2)

Da Elektromäher meist leicht sind, können sie gut in kleinen Gärten manövriert werden. Störend kann das lange Kabel sein. Außer einer gelegentlichen Reinigung ist keine regelmäßige Wartung notwendig.

Grundsätzlich gilt das auch für Elektromäher mit Akku. Hier ist entscheidend, welche Fläche Sie pro Akkuladung schaffen.

Benzinmäher (1)

Zwar ist er relativ wartungsintensiv und laut, doch dafür stellt ein Benzinmotor auch fern der Steckdose reichlich Leistung zur Verfügung.

Benzinmäher bewältigen auch höheres Gras und unebene Flächen. Da sie meist schwer sind, sind sie eher für mittlere und große Flächen geeignet.

Benzinmäher (2)

Die Benzinmotoren müssen regelmäßig gewartet werden. Jährlicher Ölwechsel sowie die Überprüfung von Zündkerzen und Luftfilter sind vorgegeben.

Bei Schnittbreiten über 50 cm ist Benzinantrieb fast ohne Alternative - es gibt allerdings sogar schon erste Aufsitzmäher mit Akkuantrieb.

Mähroboter (1)

Keine Zeit zum Rasenmähen? Dann sollte es ein Roboter sein.Einmal installiert, arbeitet er autark zu programmierten Zeiten. Außer dem gelegentlichen Messerwechsel bleibt nichts mehr zu tun.

Da das Gras immer gleichmäßig geschnitten wird, wachsen die Pflanzen dichter und bilden einen Rasenteppich. Da nur die Spitzen der Halme gekürzt werden wird eine sehr gute Schnittqualität erreicht.

Mähroboter (2)

Roboter sind auch geeignet für mehrteilige Rasenflächen und Hanglagen. Es gibt sogar Geräte für Flächen mit mehr als 1000 qm. Außer einem gelegentlichen Messertausch ist keine Wartung notwendig.

http://www.selbst.de/garten-balkonartikel/gartentechnik/rasenmaeher- 162111.html

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