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Sehr großes Ozonloch befürchtet

In diesem Frühjahr droht über der Nordhalbkugel ein Ozonloch in bislang noch nicht dagewesenem Ausmaß. Sollten sich die klimatischen Bedingungen über der Arktis nicht bald ändern, müssen die Menschen im März und April mit deutlich erhöhter Hautkrebsgefahr rechnen, sagt Markus Rex vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI).

Laut AWI hat sich über der Arktis ein bisher stabiler Tiefdruckwirbel mit Temperaturen von bis zu minus 90 Grad gebildet. Schon ab minus 78 Grad entstehen sogenannte Stratosphärische Wolken, an denen FCKWs das Ozon abbauen.