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Charité übergibt Schädel an Namibia

Die Berliner Charité will die sterblichen Überreste von 16 Menschen an Namibia zurückgeben. Sie waren während der Kolonialzeit nach Deutschland gelangt und befinden sich in den Anthropologischen Sammlungen der Universitätsklinik. Kultursenator Klaus Lederer teilte mit, es handele sich um zehn Schädel, fünf Skelette und ein Schulterblatt.

An der Charité gab es zwischen 2011 und 2013 ein Forschungsprojekt zur Herkunft von menschlichen Überresten aus den Sammlungen. Seit 2011 wurden bisher die Überreste von 91 Menschen an deren Heimatländer zurückgeschickt.

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