Wirtschaft: Nachrichten

Prozess gegen VW in den USA vertagt

Ein Bundesrichter in Kalifornien hat die US-Börsenaufsicht (SEC) und Volkswagen dazu aufgerufen, im Diesel-Streit eine Einigung zu finden. Richter Charles Breyer sagte in San Franciso, dass er den Prozess bis zum 4.Oktober aufschiebe. Beide Seiten sollten die Zeit nutzen, um eine Lösung zu suchen.

Die SEC beschuldigt den Wolfsburger Autobauer und den früheren Konzernchef, Anleger in den USA betrogen zu haben. VW habe 2014 und 2015 dort Anleihen und Wertpapiere ausgegeben, obwohl Top-Manager des Konzerns bereits von den Abgasmanipulationen gewusst hätten.

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