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Wie kann man sich schützen?

Eine Impfung gibt es noch nicht. Dennoch kann man eine Menge tun. Wichtigstes Ziel ist es, die Infektionskette zu unterbrechen. Halten Sie die AHA-Regeln ein (Abstand von 1,5 Metern, Husten- und Nieshygiene und da, wo es eng wird, eine Alltagsmaske tragen). Um die Übertragung des Virus über die Luft zu vermeiden, sollten Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, regelmäßig gelüftet werden.

Verzichten Sie aufs Händeschütteln und waschen Sie sich gründlich die Hände mit Seife. Trocknen Sie sie vollständig ab.

Auf Kontakte möglichst verzichten

Drehen sie sich beim Husten oder Niesen von Anderen weg. Benutzen Sie ein Einmaltaschentuch und waschen Sie sich danach gründlich die Hände.

Bei erhöhtem Infektionsrisiko, wenn beispielsweise Familienmitglieder betroffen sind, kann es sinnvoll sein, nach dem Händewaschen die Hände zu desinfizieren. Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen umhüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" anzuwenden. Akut Erkrankte sollten zu Hause bleiben.

Geschlossene Räume lüften

Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 Meter erhöhen. Das geschieht beispielsweise, wenn eine infektiöse Person viele Partikel ausstößt und andere besonders tief einatmen, zum Beispiel beim Singen oder im Fitnesskurs.

Ein regelmäßiger Luftaustausch kann die Aerosol-Konzentration vermindern, da die Partikel verwirbelt werden und so die hohe Infektiosität verringert wird.

>> RKI empfiehlt: Masken schützen