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ARD Text: Extra

Was weiß man über Sars-CoV-2?

Das Wort Corona kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Krone oder Heiligenschein. Coronaviren sind schon lange bekannt. Laut Robert Koch-Institut wurden erstmals Mitte der 1960er-Jahre Coronaviren identifiziert. Sie können Menschen wie auch Tiere infizieren.

Beim Menschen können die Viren verschiedene Erkrankungen auslösen, von Erkältungen bis hin zu gefährlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrom (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrom (SARS).

Woher kommt das neuartige Virus?

Das Sars-CoV-2 ist ein neuer Virenstamm und löst beim Menschen die Lungenkrankheit Covid-19 (Coronavirus Disease 2019) aus. Das Virus trat erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf. Im März 2020 stufte die WHO die Krankheit als Pandemie ein.

Die Spur zu den Ursprüngen von Sars- CoV-2 führt allen Erkenntnissen nach zu Fledermäusen. Einen Laborunfall halten WHO-Experten für "extrem unwahrscheinlich". Der "wahrscheinlichste Weg" der Übertragung auf den Menschen sei wohl ausgehend von Fledermäusen über ein anderes Tier als Zwischenwirt.

Wie überträgt sich das Coronavirus?

Das Coronavirus Sars-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Hauptübertragungswege sind das Einatmen infizierter Tröpfchen und kleinster Teilchen in der Luft, sogenannter Aerosole. Der Erreger kann auch mittels einer Kontaktinfektion in die Schleimhäute gelangen, etwa über die Hände, die dann Mund, Nase oder Augen berühren. Flächen und Türgriffe gelten als mögliche Quellen für eine Schmierinfektion.

Die Inkubationszeit kann bis zu 14 Tage dauern. Symptome treten nach RKI-Angaben im Schnitt nach fünf bis sechs Tagen auf.

Telefonisches Attest bis März 2021

Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen können sich Patienten mit leichten Erkältungsbeschwerden bis ins neue Jahr hinein auch ohne Praxisbesuch telefonisch krankschreiben lassen. Die Regelung wird bis 31.März 2021 verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken mitteilte. Dies soll Kontakte und Infektionsrisiken reduzieren. Ärzte

Die telefonischen Krankschreibungen sind bis zu 7 Tage möglich und können telefonisch für weitere 7 Kalendertage verlängert werden. Die Sonderregelung war bisher bis Jahresende befristet.

Bei Corona-Verdacht: Anmelden

Auf keinen Fall sollte man bei einem Corona-Verdacht unangemeldet in die Arzt-Praxis gehen. Die Ansteckungsgefahr ist zu groß. Die Empfehlung: Melden Sie sich telefonisch in der Praxis an, wenn diese nicht zu erreichen ist, bei der bundesweiten Hotline 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Auch das zuständige Gesundheitsamt sollte konsultiert werden. Unter Umständen gibt es in der Nähe sogenannte Drive-Thru-Zentren. Dabei wird der Abstrich durch das geöffnete Autofenster vorgenommen. Bis das Testergebnis vorliegt, sollte man sich isolieren.

>> Wie kann man sich schützen?