Extra: Nachrichtenleicht

Streit über Auto-Gebühren

Politikerinnen und Politiker in Berlin wollen herausfinden, ob das Verkehrs- Ministerium viel Geld verschwendet hat. Es geht dabei um die Pläne für eine Gebühr für das Auto-Fahren. Aus diesen Plänen ist nichts geworden.

Im Bundestag gibt es nun einen Untersuchungs-Ausschuss. Das bedeutet: Abgeordnete aus den verschiedenen Parteien überprüfen, ob die Regierung Fehler gemacht hat. Die Parteien Grüne, Linke und FDP haben für den Ausschuss gestimmt.

Verkehrs-Minister Scheuer gehört zur Partei CSU.

Streit über Auto-Gebühren (2)

Er wollte, dass Auto-Fahrerinnen und Auto-Fahrer in Deutschland die Gebühr bezahlen. Man nennt das auch eine Maut: Man bezahlt dafür, dass man eine Auto- Bahn oder eine andere große Straße benutzt. Die deutschen Pläne für eine Maut waren aber nicht erlaubt. Das hat der Europäische Gerichts-Hof entschieden.

Verkehrs-Minister Scheuer hatte aber vorher trotzdem schon Verträge über die Maut gemacht. Unternehmen sollten Maut- Stellen bauen und die Gebühren einsammeln. Diese Unternehmen können von der Bundes-Regierung jetzt Schaden- Ersatz fordern.

>> Viele Tote nach Unwetter in Japan