Extra: Nachrichtenleicht

Fußball-WM startet mit Streit

In dem Land Katar hat die Welt-Meisterschaft im Männer-Fußball begonnen. Die deutsche Mannschaft hat ihr 1. Spiel verloren. Zum Start der Welt-Meisterschaft gab es Streit um eine Arm-Binde.

Die Kapitäne von 8 europäischen Mannschaften wollten eigentlich ein politisches Zeichen setzen: Sie wollten eine Arm-Binde mit einem Regen-Bogen und den Wörtern "One Love" tragen. "One Love" ist Englisch und bedeutet: "Eine Liebe". Die Kapitäne sagen: In Katar werden Homo-Sexuelle und trans-sexuelle Menschen

verfolgt.

Mit der Arm-Binde wollten die Kapitäne zeigen: Das finden wir falsch.

Der Welt-Fußball-Verband heißt FIFA. Die FIFA hat die Arm-Binden verboten. Die FIFA sagt: Auf dem Fußball-Platz darf es keine politischen Zeichen geben. Sie hat den Mannschaften gedroht: Wer die Arm-Binde trägt, bekommt mindestens eine gelbe Karte. Die Kapitäne haben die Arm-Binden dann nicht getragen. Die deutsche Mannschaft hat aber etwas Anderes gemacht: Auf dem Gruppen-Foto bei ihrem 1. Spiel haben sich alle Spieler die Hand vor den Mund

gehalten.

Das bedeutet: Wir dürfen nicht sagen, was wir wollen. Das Foto wird nun in vielen Medien auf der Welt gezeigt.

Die deutsche Mannschaft hat ihr 1. WM- Spiel gegen das Land Japan mit 1 zu 2 Toren verloren. İlkay Gündoğan hat das Tor für Deutschland geschossen. Dann wurde er ausgewechselt, zusammen mit Thomas Müller. Das kritisieren nun viele. Die Kritiker sagen: Mit Gündoğan und Müller auf dem Platz hätte Deutschland vielleicht doch noch gewonnen.

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