Medien: Nachrichten

DJV weist CSU-Forderung zurück

Der Deutsche Journalisten-Verband und der Presserat sind gegen eine Änderung des Pressekodex und weisen damit die Forderung aus der CSU zurück, eine Richtlinie zur Berichterstattung über Straftaten zu überarbeiten und die ethnische Herkunft mutmaßlicher Täter künftig grundsätzlich anzugeben.

"Damit wären haltlosen Spekulationen und diffamierender Hetze Tür und Tor geöffnet", sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. Die Debatte war in Zuge eines Mordfalls in Freiburg aufgekommen. Als tatverdächtig gilt dort ein junger afghanischer Flüchtling.

>> Bild.de erhält drei Presserat-Rügen