Neues aus Das Erste

Berlinale mit 40 ARD-Koproduktionen

Am Donnerstag, den 11. Februar, haben die 66. Internationalen Filmfestspiele in Berlin begonnen. Die ARD ist mit 40 Koproduktionen beteiligt.

Für alle, die über Filme und Stars auf der 66. BERLINALE informiert sein wollen, aber nicht vor Ort am roten Teppich stehen können, hält die ARD ein umfangreiches Angebot im Fernsehen, Radio und im Netz bereit. Im Ersten präsentiert Max Moor am Mittwoch, 17. Februar, um 0.20 Uhr eine Spezialausgabe des Kulturmagazins "ttt" über die diesjährigen Internationalen Filmfestspiele in Berlin.

Die Berlinale im Ersten und im RBB

"Tagesschau", "Tagesthemen" und "Nachtmagazin" sowie das "ARD-Morgenmagazin", "ARD-Mittagsmagazin", "ARD-Buffet" und das Boulevardmagazin "Brisant" informieren im Ersten über die prominentesten Gäste, besten Filme und den Wettbewerb um die Bären.

Als langjähriger BERLINALE-Partner begleitet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auch in diesem Jahr täglich das Geschehen rund um die 66.Internationalen Filmfestspiele in Berlin.

Alles zur Berlinale >> 850

Die PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO startet in diesem Jahr mit einer ARD-Koproduktion: "Meteorstraße" (RBB) heißt der Film von Aline Fischer, der sich mit dem Thema Flüchtlinge befasst: Mohammed (Hussein Eliraqui) ist 18 Jahre alt und stellt sich die Frage: Was heißt es eigentlich, ein Mann zu sein?

Der in engem Kontakt mit den zwei Hauptdarstellern entwickelte, semidokumentarische Film nimmt die Zuschauer und Zuschauerinnen mit in die Erfahrungswelt eines jungen Mannes in einem fremden Land.

ARD-Koproduktionen in der Berlinale

Außerdem laufen zwei weitere ARD-Koproduktionen in der "Perspektive Deutsches Kino": "Agonie" (BR) von David Clay Diaz handelt von einem jungen Mann (Samuel Schneider), der seine Liebhaberin tötet. Der Film beleuchtet die letzten Wochen vor der Tat.

Sebastian Hilgers Film "Wir sind die Flut" (RBB) erzählt die Geschichte von Micha (Max Mauff) und Jana (Lana Cooper), zwei jungen Physikern aus Berlin, die an die Küste von Windholm aufbrechen, um einer naturwissenschaftlichen Anomalie auf den Grund zu gehen.

ARD-Koproduktionen in der Berlinale

Im PANORAMA sind in diesem Jahr fünf ARD-Koproduktionen vertreten: "Jonathan" (SWR/WDR/ARTE/HR) erzählt von einem lange verborgenen Familiengeheimnis, das das Vater-Sohn-Verhältnis vor eine Zerreißprobe stellt.

Der Dokumentarfilm "Strike a Pose" (SWR/ARTE) von Ester Gould und Reijer Zwann blickt auf Madonnas legendäre "Blond Ambition Tour" von 1990 zurück und thematisiert die Spannung zwischen Madonnas politischer Botschaft nach mehr Toleranz und den Krisen, in die die Tour die Helfer und Tänzer stürzte.

ARD-Koproduktionen in der Berlinale

Jochen Hicks Dokumentarfilm "Der Ost-Komplex" (RBB) demonstriert am Beispiel des Falls von Mario Röllig, der bis 1987 in Berlin-Hohenschönhausen einsaß und heute dort Führungen absolviert, wie Zuhören, Verständigung und Konfrontation mehr als 25 Jahre nach Mauerfall funktionieren.

Oliver Schmitz' Film "Shepherds and Butchers" (WDR/ARTE) klärt einen Justizirrtum von 1988 im südafrikanischen Pretoria auf. In "Auf einmal"(WDR/ARTE) erzählt Asli Özge die Geschichte eines Mannes, dessen Leben durch einen Moment der Schwäche außer Kontrolle gerät.

ARD-Koproduktionen in der Berlinale

Im BERLINALE SPECIAL läuft der Dokumentarfilm "National Bird" (NDR). Die Filmemacherin Sonia Kennebeck begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen der jüngsten Zeit zu brechen: den geheimen Drohnenkrieg der USA.

Das INTERNATIONALE FORUM DES JUNGEN FILMS zeigt weitere fünf ARD-Koproduktionen: Dominik Grafs "Verfluchte Liebe deutscher Film" (WDR) begibt sich auf eine Reise zu den Nachtschattengewächsen der deutschen Filmgeschichte, den vergessenen Teil unserer Filmkultur.

ARD-Koproduktionen in der Berlinale

"And-Ek Ghes ..." (RBB) ist die Fortsetzung einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit der Koregisseure Philip Scheffner und Colorado Velcu ("Revision", Berlinale, Forum 2012). Der Film zeigt eine Welt, in der Humor, Chuzpe und Zusammenhalt gegen Armut und Ausgrenzung antreten.

Volker Koepps Dokumentarfilm "Landstück" (RBB) wurde in einer seit Jahrhunderten als Agrarland genutzten Kulturlandschaft im Nordosten Deutschlands gedreht. Er erzählt von historischen Veränderungen und dem Leben der Menschen damals und heute.

"Deadweight" (WDR/ARTE) von Axel Koenzen ist ein Dokumentarfilm über ein Containerschiff, seinen Kapitän und eine Fahrt mit vielen Hindernissen und Geheimnissen.

In der Sektion GENERATION läuft in diesem Jahr "Ente gut! Mädchen allein zu Haus" (MDR/BR/KIKA) von Norbert Lechner, ein Kinderfilm über wahre Freundschaft, Erwachsenwerden und kulturelle Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. Weitere 25 ARD-Koproduktionen finden sich in den Sektionen GERMAN CINEMA, im KULINARISCHEN KINO und beim EUROPEAN FILMMARKET.