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Umweltnotstand im Urwald von Peru

Die peruanische Regierung hat für elf Bezirke einer Urwaldregion den Umweltnotstand erklärt. Zur Begründung hieß es, in der Region Madre de Dios am südwestlichen Rand des Amazonasbeckens seien ungewöhnlich hohe Quecksilberkonzentrationen registriert worden. Das in illegalen Goldminen verwendete Quecksilber verseuche Flussgewässer, Wassertiere und Menschen. Besonders Kinder und schwangere Frauen seien gefährdet.

Umweltminister Pulgar-Vidal kündigte die Entsendung von Ärzten in die Region an. Die örtliche Bevölkerung soll zudem nicht kontaminierte Nahrung erhalten.