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Samarco verschmutzt noch Gewässer

Auch fünf Monate nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien verschmutzt das Bergbauunternehmen Samarco einem Staatsanwalt zufolge weiterhin die Umwelt. Samarco Mineracao habe entgegen der Forderungen des Gerichts keine Maßnahmen ergriffen, um den Austritt von Rückständen aus dem Minenbetrieb zu stoppen, hieß es.

Der Staatsanwalt werde eine Stellungnahme bis Dienstag bei Gericht einreichen. Sollte der Richter ihm zustimmen, müsse Samarco eine Strafe von täglich umgerechnet rund 250.000 Euro zahlen, bis das Leck geschlossen sei.