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Kein Recht auf Wahl des Schulbuchs

Eltern können nicht verlangen, dass in der Schule bestimmte Schulbücher verwendet werden. Eine entsprechende Klage hat das Verwaltungsgericht Berlin als unzulässig abgewiesen. In der Begründung hieß es, der Kläger werde durch die Verwendung eines Schulbuchs nicht in seinen eigenen Rechten verletzt.

(VG 3 K 84.15)

Hintergrund war die Klage eines Vaters, der sich an einer Darstellung im Geschichtsbuch seines 17-jährigen Sohns stieß. Er verlangte von der Schulverwaltung, ein anderes Werk zu nutzen.