Fußball: WM in Russland

WM 1966: England holt den Titel

Das Mutterland des Fußballs hat sich zu einer WM-Bewerbung entschlossen und wird von der FIFA auch zum Gastgeber ernannt. Die ganze Welt ist aber noch nicht dabei: Schwarzafrika boykottiert, nachdem die FIFA auf gemeinsamen Qualifikationsgruppen mit Asien bestanden hatte. Erfolgreichster "Afrikaner" wird Eusebio aus Mosambique, der allerdings für Portugal spielt und mit seiner Mannschaft Brasilien nach Hause schickt

Aus Asien kommt Nordkorea. Die Männer aus Pjöngjang besiegen Italien durch ein Tor von Pak Do Ik 1:0. Die Azzurri werden in Rom mit Tomaten beworfen.

WM 1966: Das "Wembley-Tor" entscheidet

Bei den Deutschen sitzt jetzt Bundestrainer Helmut Schön auf der Bank. Franz Beckenbauer spielt seine erste WM und führt gekonnt Regie. Im Halbfinale gibt es ein knappes 2:1 über die UdSSR, bei der Lew Jaschin im Tor steht.

Das Finale gegen England sorgt für Schlagzeilen. Unter den Augen der Queen scheint die DFB-Elf 1:2 geschlagen, ehe Weber die Verlängerung erzwingt. Als ein Ball von Hurst von der Unterkante der Latte vor die Torlinie springt, entscheidet der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst auf "Tor". England erhöht noch auf 4:2 und gewinnt.

>> WM 1966 in England (11.Juli-30.Juli)