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Äthiopien: Mehr Tote durch Unruhen

Die Polizei in Äthiopien hat die Zahl der Todesopfer der Unruhen in der vergangenen Woche stark nach oben korrigiert: Mindestens 239 Menschen seien getötet worden, hieß es im staatlichen TV. Demnach starben neun Polizisten, fünf Milizionäre und 225 Zivilisten.

Die landesweiten Proteste waren durch die Ermordung des beliebten Sängers Hachalu Hundessa ausgelöst worden. Er gehörte den Oromo an, der größten Volksgruppe in Äthiopien. In seiner Musik hatte er oft das Gefühl der Oromo ausgedrückt, wirtschaftlich und politisch benachteiligt zu werden.

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