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Energiearmut betrifft mehr Menschen

Ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland (25,2 %) hat im Mai mehr als zehn Prozent des Haushaltsnettoein­kommens für Gas, Strom und Öl ausgeben müssen. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts IW Köln. 2021 waren es nur 14,5 % gewesen. In der untersten Einkommensgruppe mussten aktuell dem­nach sogar fast zwei von drei Personen (65 %) über zehn Prozent ihres Einkom­mens für Heizen, Kochen, Warmwasser und Strom aufwenden.

"Die Gefahr für Energie­armut ist enorm gestiegen", sagte der IW-Ökonom Ralph Henger der "Welt am Sonntag".

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