Neu ab August 2022 (MDR)

BAföG-Satz steigt deutlich (I)

BAföG-Empfänger erhalten ab August mehr Geld. Der sogenannte Grundbedarfssatz steigt um 5,75 Prozent auf 452 Euro im Monat. Der Wohnkostenzuschlag für Stu­dierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, erhöht sich um elf Prozent von 325 Euro auf 360 Euro. Der Förderungs­höchstsatz inklusive Wohnkostenzuschlag steigt damit von 861 Euro auf 934 Euro. Das ist eine Steigerung von mehr als acht Prozent.

Der Freibetrag auf das Einkommen der Eltern, Grundlage für die Berechnung der Ausbildungsförderung, steigt eben­falls.

BAföG-Satz steigt deutlich (II)

Dadurch erhöht sich auch die Gruppe der Förderberechtigten.

Auch der bislang geltende Freibetrag von 8.200 Euro für das Vermögen von Auszubildenden wird erhöht: bis 29 Jah­re auf 15.000 Euro, ab 30 Jahren auf 45.000 Euro. Zudem wird die Altersgren­ze für eine Förderung mit BaföG von 30 auf 45 Jahre ausgedehnt.

Mehr Angaben in Arbeitsverträgen (I)

Arbeitsverträge, die ab 1.August aus­gestellt werden, müssen verbindliche Arbeitsbedingungen für die künftige Tätigkeit enthalten. Dazu gehören Arbeitsumfang, Dauer der Probezeit, mögliche Überstunden, Ablauf einer Kündigung.

Zudem muss dokumentiert sein, welcher Lohn gezahlt wird und wie er sich zusammensetzt sowie welche Fortbildun­gen vereinbart sind. Aufgeführt sein muss auch, wie sich Schichtsystem und Ruhepausen gestalten und was bei der Vergütung von Überstunden, Zulagen und Prämien gilt.

Mehr Angaben in Arbeitsverträgen (II)

Informationen zu Vertragsparteien, Arbeitsentgelt und Arbeitszeit müssen neuen Mitarbeitenden spätestens bei Antritt der Beschäftigung schriftlich vorliegen - alle anderen Belege innerhalb von sieben Kalendertagen.

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