Wirtschaft: Marktberichte

US-Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Gegenwind für Aktien gab es von Konjunkturdaten. Eine an den Finanzmärkten stark beachtete Umfrage unter Einkäufern in Unternehmen förderte im Juni eine optimistischere Stimmung zutage als von Experten erwartet. Das könnte tendenziell gegen Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed sprechen - und die Aktienbörsen im Zaum halten. Seit Monaten spekulieren Börsianer darüber, ob und wann die US-Notenbank die Zinsen senken wird.

Nach den starken Einkaufsmanagerindizes sei ein solcher Schritt im Juli ausgeschlossen, sagte Matt Weller, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses StoneX. Konkret legte der S&P-Global-Einkaufsmanagerindex im Juni um 0,1 Punkte auf 54,6 Zähler zu, wie der Finanzdienstleister am Nachmittag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit April 2022. Die Wachstumsschwelle bei diesem an den Fin anzmärkten stark beachteten Konjunkturbarometer liegt bei 50 Punkten.

Im Servicesektor wurde das ohnehin schon hohe Wachstumstempo nochmals gesteigert. Auch der Industriebereich wuchs demnach im Juni schneller als im Mai. Laut S&P Global bildet die Einkaufsmanagerumfrage frühzeitig die konjunkturelle Lage in der Privatwirtschaft ab, indem sie die Entwicklung bei Umsätzen, Beschäftigung, Lagern und Preisen widerspiegelt.

21.06.2024, 22:18 Uhr

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