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Euro bleibt stabil, viele Konjunkturdaten

Der Euro präsentiert sich am Mittag weiter in guter Verfassung und bei bei 1,1355 Dollar am Tageshoch. Der Markt blickt auf einige Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone. Die ZEW-Konjunkturerwartungen der deutschen Finanzexperten haben sich im Juli nach drei Anstiegen in Folge leicht um 4,1 Punkte eingetrübt auf 59,3 Punkte. Die allgemeine Teuerung ist hierzulande im Juni dafür gestiegen.

Die Verbraucherpreise lagen 0,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Das Bundesamt bestätigte damit wie erwartet eine erste Erhebung. Im Mai hatte die Preissteigerungsrate nur 0,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im Juni um 0,6 Prozent. Auch in dieser Betrachtung wurde eine erste Schätzung bestätigt.

Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Mai um 12,4 Prozent zum Vormonat gestiegen. Die Entwicklung lag allerdings unter den Erwartungen von Analysten, die im Mittel einen Zuwachs um 15,0 Prozent erwartet hatten. Im März und April war die Produktion wegen der Pandemie drastisch eingebrochen. Am Nachmittag werden noch Inflationsdaten und Realeinkommen aus den USA für den Juni erwartet.

14.07.2020, 11:50 Uhr

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