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Euro bleibt unter Druck

Die Gemeinschaftswährung gibt am Freitag weiter nach, hat sich sich aber nach am Nachmittag vom Tagestief erholt. Aktuell handelt die Gemeinschaftswährung bei 1,1096 Dollar nach einem Tagestief bei 1,1066 Dollar. Grund für die leichte Erholung war das überraschend schwach ausgefallene US- Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für den August. Das Konsumklima fiel um 6,3 Punkte auf 92,1 Punkte, Experten hatten einen Wert von 97,0 erwartet.

Der Euro bleibt aber trotzdem durch Aussagen aus den Reihen der EZB belastet. Ratsmitglied Olli Rehn hatte sich am Donnerstag für eine deutliche Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen. Die Notenbank solle auf ihrer nächsten Sitzung im September mit einem "wirksamen und umfassenden" Paket aufwarten, sagte der finnische Notenbankchef der US-Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal". Es sei besser, die Markterwartungen zu übertreffen als sie zu verfehlen.

16.08.2019, 20:05 Uhr

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