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Reise-Diplomatie in Ukraine-Krise

Im Streit um das Land Ukraine sind wichtige Politiker dorthin gereist: Bundes-Außen-Ministerin Annalena Baerbock und der amerikanische Außen-Minister Antony Blinken waren dort. Sie befürchten einen Angriff von Russland auf die Ukraine. Baerbock ist danach auch nach Russland gereist.

Die Ukraine ist ein Nachbar-Staat von Russland und hat früher auch einmal zu Russland gehört. In den letzten Wochen hat Russland viele Panzer und Soldaten an die Grenze zur Ukraine gebracht. Deshalb befürchten viele Menschen, dass Russland die Ukraine angreifen will.

Die deutsche Außen-Ministerin Annalena Baerbock ist deshalb in die Ukraine gereist. Sie hat den ukrainischen Außen-Minister Dmytro Kuleba getroffen. Baerbock hat gesagt: Die russischen Soldaten an der Grenze sind eine Bedrohung. Sie müssen dort wieder weg. Danach ist Baerbock nach Russland gereist und hat dort mit dem Außen-Minister Sergej Lawrow über die Krise gesprochen. Sie hat gesagt: Wir müssen den Streit friedlich mit Gesprächen beenden.

Auch der amerikanische Außen-Minister Antony Blinken war in der Ukraine.

Er hat gesagt: Wenn Russland die Ukraine angreift, werden die USA und die EU Strafen gegen Russland verhängen.

Russland sagt: Wir greifen die Ukraine nicht an. Aber wir wollen, dass unser Nachbar-Land nicht Mitglied in der Nato wird. Und die Nato soll keine Militär-Übungen in der Ukraine mehr machen. Die Nato ist ein Verteidigungs-Bündnis von westlichen Staaten. Auch Deutschland und die USA sind in der Nato.

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