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Alte Kultstätte auf der Fraueninsel

Wissenschaftler haben auf der Frauenin­sel im Chiemsee eine womöglich seit 1000 Jahren im Erdboden schlummernde Kultstätte entdeckt. Bei Bodenradar­messungen seien Geophysiker auf bisher unbekannte Grundmauern eines romani­schen Zentralbaus gestoßen, teilte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) mit.

Ungeklärt sei, ob es sich bei dem Bau von 19 Metern Durchmesser auf dem höchsten Punkt der Insel um das Grab der Seligen Irmengard handeln könnte. Sie wirkte im 9.Jahrhundert als Äbtis­sin des Konvents Frauenwörth.

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