Rechtschreibprüfung

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Magazin: 100 - 199

Seite 104

tagesschau: Nachrichten

Scholz: Nicht nur Einmalzahlungen

Bundeskanzler Scholz hat zurückgewiesen, dass er Einmalzahlungen statt Tariferhöhungen plane, um die derzeitigen Preissteigerungen aufzufangen. Er betonte im ARD-Sommerinterview, dass niemand vorschlage, "dass die eigentlichen Lohnerhöhungen ausbleiben sollen".

Er verwies auf das 30-Mrd.-Entlastungspaket der Regierung: Grundfreibetrag und Pendlerpauschale seien erhöht, die EEG-Umlage abgeschafft worden. Es gebe Einmalzahlungen und das 9-Euro-Ticket.

Wegen der steigenden Heizkosten stellte er weitere Entlastungen in Aussicht.


Seite 105

tagesschau: Nachrichten

Scholz: Hilfe gegen Preisspirale

Angesichts der Drosselung der russischen Gaszufuhr nach Deutschland will Kanzler Scholz eine drohende Preisexplosion durch staatliche Stützungsmaßnahmen verhindern.

Auf die Frage, ob eher Gasversorger oder eher Verbraucherinnen und Verbraucher geholfen werden solle, sagte Scholz im ARD-Sommerinterview, dass man auf beiden Feldern aktiv sein müsse.

Dies geschehe auch bereits, so Scholz weiter. Staatliche Kredite an Versorger trügen dazu bei, "dass die Preise noch nicht durchgeschlagen sind".


Seite 106

tagesschau: Nachrichten

Kiew: Abzug aus Lyssytschansk

Die ukrainischen Streitkräfte mussten nach eigenen Angaben aus der Stadt Lyssytschansk im Osten des Landes abziehen.

Eine weitere Verteidigung der Stadt hätte fatale Konsequenzen gehabt, teilte die Militärführung der Ukraine mit. Um das Leben der ukrainischen Soldaten zu retten, sei die Entscheidung zum Abzug getroffen worden.

Lyssytschansk war die letzte ukrainische Festung in der Provinz Luhansk. Russland hatte zuvor mitgeteilt, Luhansk vollständig erobert zu haben.


Seite 107

tagesschau: Nachrichten

Berichte über Tote in Slowjansk

Die Stadt Slowjansk in der Ostukraine ist nach Angaben des Bürgermeisters von Raketenwerfern beschossen worden.

Dabei seien viele Menschen getötet und verletzt worden, schreibt Bürgermeister Ljach auf Telegram. 15 Brände seien ausgebrochen. Es handle sich um den schwersten Beschuss der Stadt im Gebiet Donezk in der jüngeren Zeit. Slowjansk liegt steht seit Tagen unter Raketenbeschuss.

Die Stadt gilt als nächstes mögliches Ziel russischer Truppen auf ihrem Vormarsch im Donbass.


Seite 108

tagesschau: Nachrichten

Explosionen in Belgorod

Nach russischen Angaben haben Explosionen in der russischen Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze mehrere Wohnhäuser zerstört.

"Die Gründe für den Vorfall werden derzeit untersucht", schreibt der Gouverneur der Region, Gladkow, auf Telegram. "Vermutlich hat das Luftabwehrsystem funktioniert." Mindestens drei Menschen sollen getötet worden sein.

Russische Behörden machten in der Vergangenheit wiederholt die Ukraine für derartige Vorfälle verantwortlich. Kiew äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.


Seite 109

tagesschau: Nachrichten

Scholz: Garantien für die Ukraine

Bundeskanzler Scholz hat der Ukraine erneut Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Krieg mit Russland versprochen. Details stimme man derzeit mit den Partnern und der Ukraine ab.

Zu den Waffenlieferungen sagte er im ARD-Interview, die Ukraine erhalte das, "was in der gegenwärtigen Auseinandersetzung notwendig ist".

Er habe Russlands Präsident Putin gesagt, dass dieser nicht mit einer Aufhebung der Sanktionen rechnen könne, sollte er einen Frieden anstreben, bei dem Russland die Bedingungen diktiere.


Seite 110

tagesschau: Nachrichten

Schutz des slowakischen Luftraums

Tschechische Kampfjets sollen ab September den Luftraum der benachbarten Slowakei bewachen. "Ich sehe da kein Problem, die Regierung wird das sicher genehmigen", sagte Ministerpräsident Fiala in einer Fernsehdebatte mit seinem slowakischen Amtskollegen Heger.

Die Slowakei hatte zuvor ihre NATO-Verbündeten darum gebeten, ihren Luftraum zu schützen, da die eigenen in Russland hergestellten MiG-29-Kampfjets der Ukraine überlassen werden sollen.

Die Slowakei wartet auf die Lieferung von F-16-Kampfjets aus den USA.


Seite 111

tagesschau: Nachrichten

Covid-19: Mehr Intensivpatienten

Die Zahl der Schwerkranken, die auf Intensivstationen in Deutschland mit Covid-19 behandelt werden, ist auf 1000 gestiegen. Das geht aus dem Tagesreport des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

So hoch war diese Patientenzahl demnach seit Mitte Mai nicht mehr.

Zum Vergleich: Im Dezember 2021 waren noch knapp 4900 schwer erkrankte Covid- 19-Fälle zeitgleich behandelt worden, danach sanken die Werte ab.


Seite 112

tagesschau: Nachrichten

53 Mrd. Euro Pandemie-Kosten

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 hat die Bundesregierung rund 53,2 Mrd. Euro im Bereich des Gesundheitswesens ausgegeben.

Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf die Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des CSU- Gesundheitspolitikers Pilsinger.

Laut Bundesamt für soziale Sicherung wurden für Impfungen, Bürger- und PCR- Tests etwa bislang 46,4 Mrd. Euro ausgegeben. Die Ausgaben für beschaffte Impfstoffe lägen bei 6,8 Mrd. Euro.


Seite 113

tagesschau: Nachrichten

Handwerk: 150.000 offene Stellen

Handwerksbetriebe in Deutschland suchen eine sechsstellige Zahl neuer Mitarbeiter. Bei den Arbeitsagenturen sind laut Zentralverband des Deutschen Handwerks 150.000 offene Stellen gemeldet.

Da nicht alle Betriebe unbesetzte Stellen melden, geht der Verband von rund 250.000 fehlenden Handwerkern aus.

Der Mangel hemme nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern gefährde die politischen Ziele der Regierung. Handwerker seien nötig, um Häuser energieeffizient zu sanieren, Ladesäulen, Solar- und Windanlagen zu installieren.


Seite 114

tagesschau: Nachrichten

Eine Mio. Besucher bei CSD-Parade

Etwa eine Million Menschen haben den Christopher-Street-Day in Köln gefeiert und für Toleranz und Vielfalt demonstriert.

Die Demonstration trug in diesem Jahr das Motto "Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark". Eröffnet wurde die Veranstaltung von NRW-Ministerpräsident Wüst. Zum Start der CSD-Demonstration verurteilte der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Lehmann, Homophobie und Gewalt.

Der CSD ist eine der größten Veranstaltungen der LGBTIQ-Community in Europa.


Seite 115

tagesschau: Nachrichten

Schüsse in Kopenhagen

In einem Einkaufszentrum in Kopenhagen sind nach Polizeiangaben mehrere Menschen von Schüssen getroffen worden.

Das teilte die Polizei im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Wie viele Menschen verletzt wurden und ob es Tote gibt, ist noch unklar. Die Polizei habe massive Verstärkung in das große Einkaufszentrum Fields geschickt.

Das Einkaufszentrum liegt im Stadtteil Amager zwischen dem Zentrum der dänischen Hauptstadt und dem Flughafen.


Seite 116

tagesschau: Nachrichten

Auszeichnungen für Zivilcourage

Für ihren Einsatz gegen Antisemitismus und für Toleranz sind die Initiative "Omas gegen Rechts" und der Sportverein Tennis Borussia Berlin mit dem Paul- Spiegel-Preis für Zivilcourage geehrt worden. Der Zentralrat der Juden verlieh die Preise in Berlin.

Die Gruppe "Omas gegen Rechts" hatte sich 2018 auf Facebook gegründet. Sie versteht sich als überparteiliche Gruppe älterer Frauen.

Tennis Borussia Berlin erhält den Preis nach Angaben des Zentralrats für sein langjähriges Engagement.


Seite 117

tagesschau: Nachrichten

Ausnahmezustand in Usbekistan

In der autonomen Republik Karakalpakstan im Nordwesten Usbekistans herrscht nach regierungskritischen Protesten der Ausnahmezustand.

Dieser wurde von der Regierung des zentralasiatischen Landes verhängt und soll bis zum 2. August gelten. In der Regionalhauptstadt Nukus hatten zuvor Tausende Menschen gegen Pläne für eine Verfassungsreform protestiert, die die Souveränität der Republik Karakalpakstan nicht mehr explizit erwähnt.

Laut Präsident Mirsijojew gab es bei den Protesten mehrere "Opfer".


Seite 118

tagesschau: Nachrichten

Italien:Tote bei Gletscherabbruch

Bei einem Gletscherbruch am Bergmassiv Marmolata in den Dolomiten sind mehrere Bergsteiger von Eis-, Schnee- und Felsmassen getroffen worden.

Dabei sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Rettungsleitstelle der Region Venetien mit. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Seilschaften getroffen. 15 Wanderer wurden offenbar mitgerissen.

Mindestens acht Menschen seien verletzt und in Krankenhäuser geflogen worden, so die Retter. Die Suche nach weiteren Betroffenen laufe noch.


Seite 135

Nachrichten: Überblick

Aus aller Welt

NRW forscht Medikamenten-Tests nach136
Käßmann: "Bürger nicht überfordern"137
Hai-Attacke im Roten Meer138
Düsseldorf: Messerattacke in U-Bahn139
20 Tote bei Busunfall in Pakistan140
Verona und Pisa rationieren Wasser141
Wanderer nach sieben Tagen gerettet142
Schwerverletzte bei Hüpfburgunfall143
Demos nach Tod von Afroamerikaner144

Wissen und Umwelt

Mosambik: Breitmaulnashörner zurück 145
Kalifornien reduziert Plastikmüll 146
Covid: Kaum nennenswerte Antikörper147
Körber-Preis an Dresdner Forscher148
Kunstfehler: Jeder 4.Fall bestätigt149


Seite 136

Aus aller Welt: Nachrichten

NRW forscht Medikamenten-Tests nach

Das nordrhein-westfälische Gesundheits­ministerium lässt den Medikamenten-Ein­satz an früheren Heimkindern aufarbei­ten. Erforscht werden sollen Medikamen­ten-Tests in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe und Psychiatrie von 1946 bis 1980.

Bisher vorliegende Ergebnisse und Er­lebnisberichte damaliger Opfer belegten vielfach, dass Kindern und Jugendlichen unsachgemäß und missbräuchlich Medika­mente gegeben worden seien, sagte Sozi­alminister Karl-Josef Laumann: "Dieses dunkle Kapitel unserer Landesgeschichte muss aufgeklärt werden."

>> Käßmann: "Bürger nicht überfordern"


Seite 137

Aus aller Welt: Nachrichten

Käßmann: "Bürger nicht überfordern"

Die evangelische Theologin Margot Käß­mann hat davor gewarnt, die Bürger mit Appellen zum Energiesparen zu überfor­dern. Zwar sei es "gut, wenn wir unser Konsumverhalten bei Wasser, Gas, Le­bensmitteln bewusst gestalten", schrieb Käßmann in der "Bild am Sonntag". Doch könne es auch "Grenzen geben, ein Ge­nug". Zuallererst sei der Staat in der Pflicht.

Es gehe um alles, was für das mensch­liche Leben notwendig ist: "Unser Staat ist dafür zuständig, dass wir Energie und Wasser erhalten."

>> Hai-Attacke im Roten Meer


Seite 138

Aus aller Welt: Nachrichten

Hai-Attacke im Roten Meer

Bei dem Hai-Angriff unweit des ägypti­schen Badeorts Hurghada hat es offenbar ein zweites Todesopfer gegeben. Zusätz­lich zur 68 Jahre alten Österreicherin, die nach dem Zwischenfall starb, sei eine weitere Frau angegriffen worden, teilte das ägyptische Umweltministerium mit. Umweltministerin Jasmin Fuad drücke den Familien der Opfer ihr Bei­leid aus. Details nannte das Ministe­rium zunächst nicht.

Der Hai habe sich der 68 Jahre alten Frau beim Schwimmen genähert. Sie habe einen Schock erlitten und sei im Kran­kenhaus verstorben.

>> Düsseldorf: Messerattacke in U-Bahn


Seite 139

Aus aller Welt: Nachrichten

Düsseldorf: Messerattacke in U-Bahn

Ein Unbekannter hat in einer Düsseldor­fer U-Bahn einen 17-Jährigen rassis­tisch beleidigt und dessen ein Jahr älteren Freund mit einem Messer schwer verletzt. Nach dem Täter wird gefahn­det, der Staatsschutz wurde informiert.

Laut Ermittlern entwickelte sich am Samstagnachmittag während der Fahrt ein Streit zwischen dem etwa 35- bis 45-jährigen Mann und den Teenagern. Offen­bar hatte er sich von deren Handynut­zung gestört gefühlt. Die Jugendlichen flüchteten an der nächsten Haltestelle aus der Bahn. Der 18-Jährige wurde im Krankenhaus versorgt.

>> 20 Tote bei Busunfall in Pakistan


Seite 140

Aus aller Welt: Nachrichten

20 Tote bei Busunfall in Pakistan

Bei einem schweren Busunglück im Westen Pakistans sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit etwa 35 männlichen Passagieren sei am Sonntag in der Provinz Baluchistan in eine Schlucht gestürzt, sagte ein Beamter. Die Unfallspuren wiesen darauf hin, dass der Fahrer zu schnell unterwegs war und bei Regen die Kontrolle verlor.

12 Männer wurden teils schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Tödliche Ver­kehrsunfälle ereignen sich oft in Pa­kistan, oft aufgrund schlechter Stra­ßenverhältnisse, kaum gewarteter Fahr­zeuge oder rücksichtsloser Fahrweise.

>> Verona und Pisa rationieren Wasser


Seite 141

Aus aller Welt: Nachrichten

Verona und Pisa rationieren Wasser

Wegen der Dürre-Krise in Italien hat Verona die Nutzung von Trinkwasser stark eingeschränkt. Bis zum 31.August darf es tagsüber nur noch zur Nahrungs­aufnahme, Körperhygiene und Reinigung im Haushalt verwendet werden. Dagegen ist es von 6-21 Uhr verboten, Gärten und Sportplätze zu bewässern, Autos zu waschen und Swimmingpools zu befüllen. Es drohen Strafen bis zu 500 Euro.

In der Nacht sind die Tätigkeiten zwar erlaubt, die Bürger sollen aber davon absehen. In Pisa unterzeichnete der Bürgermeister eine ähnliche Anordnung.

>> Wanderer nach sieben Tagen gerettet


Seite 142

Aus aller Welt: Nachrichten

Wanderer nach sieben Tagen gerettet

Ein italienischer Wanderer hat nach ei­nem Absturz sieben Tage ohne Essen und fast ohne Wasser überlebt. Rettungs­kräfte entdeckten den 31-Jährigen in einer Felsspalte am Berg Matajur an der Grenze zu Slowenien. Er war sieben Tage zuvor bei einer Solo-Exkursion in die Spalte gestürzt, wobei er den Rucksack mit Handy, Proviant und Wasser verlor.

Er war zwar nur leicht verletzt, konnte aber nicht herausklettern. In der Zeit trank er lediglich Wasser aus einem kleinen Rinnsal. "Mir geht es gut", sagte er laut "Corriere della Sera" nach der Bergung.

>> Uni mit Gewinn nach Hackerangriff


Seite 143

Aus aller Welt: Nachrichten

Schwerverletzte bei Hüpfburgunfall

Bei einem Unfall mit einer Hüpfburg während eines Fußballturniers in Gon­dershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis sind fünf Kinder schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei in Koblenz mit. Vier der kleinen Patienten seien mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken geflo­gen worden. Insgesamt habe es bei dem Unfall an einem Sportplatz neun ver­letzte Kinder gegeben.

Nach ersten Ermittlungen wurde die Hüpfburg von einer Windhose erfasst und mehrere Meter in die Höhe gezogen, wie die Polizei mitteilte.

>> Demos nach Tod von Afroamerikaner


Seite 144

Aus aller Welt: Nachrichten

Demos nach Tod von Afroamerikaner

Der Tod eines Afroamerikaners bei einem Polizeieinsatz hat im US-Bundesstaat Ohio Proteste gegen Polizeigewalt aus­gelöst. Zahlreiche Demonstranten ver­sammelten sich vor dem Rathaus und der Polizeistation der Stadt Akron.

Polizisten hatten am Montag versucht, Walker wegen einer Verkehrsordnungswid­rigkeit anzuhalten. Dieser habe dann während einer Verfolgungsjagd auf die Beamten geschossen, so die Polizei. Örtlichen Medien zufolge feuerten acht Polizisten über 90 Kugeln auf Walker ab. "Er wurde 60 Mal getroffen", so "Black Lives Matter" auf Twitter.

>> Mosambik: Breitmaulnashörner zurück


Seite 145

Wissen+Umwelt: Nachrichten

Mosambik: Breitmaulnashörner zurück

Ein Nationalpark in Mosambik ist erst­mals seit 40 Jahren wieder zur Heimat für Breitmaulnashörner geworden. 19 der mächtigen Tiere wurden von Südafrika in den Zinave-Nationalpark im Süden Mosam­biks gebracht, so die Tierschutzorgani­sation Peace Parks Foundation.

Die 1600 km lange Strecke ist nach An­gaben der Organisation die längste Dis­tanz, über die jemals Nashörner auf Straßen transportiert wurden. Die Wild­tier-Bestände in dem 4000 Quadratkilo­meter großen Nationalpark waren während des 1992 beendeten Bürgerkriegs und durch Wilderer massiv zurückgegangen.

>> Kalifornien reduziert Plastikmüll


Seite 146

Wissen+Umwelt: Nachrichten

Kalifornien reduziert Plastikmüll

Der US-Bundesstaat Kalifornien führt ein ehrgeiziges Gesetz zur Reduzierung von Plastikmüll ein: Bis 2028 müssen Unternehmen dafür sorgen, dass 30 % der verkauften oder genutzten Plastikver­packungen recycelbar sind. Ab 2032 steigt der Anteil auf mindestens 65 %. Verbrennung gilt nicht als Recycling.

Speziell für den Stoff Polystyrol, aus dem etwa viele to-go-Essensbehälter hergestellt werden, gelten noch schär­fere Regeln: Die Hersteller müssen nachweisen, dass mindestens 25 % bis 2025 recycelbar sind, ansonsten wird Polystyrol in Kalifornien verboten.

>> Covid: Kaum nennenswerte Antikörper


Seite 147

Wissen+Umwelt: Nachrichten

Covid: Kaum nennenswerte Antikörper

Corona-Patienten, die sich im Frühjahr mit den Omikron-Virusvarianten BA.1 oder BA.2 angesteckt haben, verfügen einer Studie zufolge über keinen nen­nenswert erhöhten Infektionsschutz ge­genüber der aktuell vorherrschenden Variante BA.5.

Forscher des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen wiesen gemeinsam mit Kol­legen der Medizinischen Hochschule Han­nover und der Friedrich-Alexander-Uni­versität Erlangen-Nürnberg nach, dass in "Alt-Infektionen" erworbene Antikör­per eine Ansteckung mit BA.4 und BA.5 nur schwach oder gar nicht hemmen.

>> Körber-Preis an Dresdner Forscher


Seite 148

Wissen+Umwelt: Nachrichten

Körber-Preis an Dresdner Forscher

Der mit einer Million Euro dotierte Körber-Preis für die Europäische Wis­senschaft geht in diesem Jahr an den in Dresden forschenden Zellbiologen Ant­hony Hyman. Er wird für Grundlagenfor­schung zu neurodegenerativen Erkran­kungen wie Alzheimer ausgezeichnet.

Der 60-jährige Brite und sein Team hätten 2009 in einzelligen Embryonen eines Fadenwurms Eiweiß-Kondensate ent­deckt. Die Erkenntnisse über die Bil­dung und den Abbau dieser membranlosen Eiweißtröpfchen in der Zelle könnten dabei helfen, Medikamente gegen Alzhei­mer oder ALS zu entwickeln.

>> Kunstfehler: Jeder 4.Fall bestätigt


Seite 149

Wissen+Umwelt: Nachrichten

Kunstfehler: Jeder 4.Fall bestätigt

Ein Verdacht auf einen ärztlichen Kunstfehler mit einem Schaden für die Patienten wird in jedem vierten Fall bestätigt. Das geht aus der Jahressta­tistik für Behandlungsfehler 2021 her­vor, die der Medizinische Dienst Bund vorstellte. An die Gutachter, die im Auftrag der Krankenkassen tätig werden, haben sich 2021 rund 13.000 Patienten gewendet.

Bei jedem fünften Patienten (rund 2.700 Fälle) konnte bestätigt werden, dass der gesundheitliche Schaden, den er erlitten hatte, eindeutig auf den ärzt­lichen Fehler zurückzuführen war.


Seite 150

Hinweis zu Untertiteln

Untertitel im Ersten

Fast alle Sendungen im Ersten werden mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Zuschauerinnen und Zuschauer ausgestrahlt - im ARD Text auf Seite 150 und als digitale Untertitel über Satellit. Digitale Untertitel können Sie an Ihrem Fernseher bzw. Ihrer Box oder auch über die Fernbedienung mit der Untertitel-Taste an- oder ausstellen.

Die ARD bietet außerdem so genannte HbbTV-Untertitel an, die Sie mit der Fernbedienung über die ARD-Startleiste des jeweiligen Senders aufrufen. Mit der Applikation können die Untertitel in Größe, Position und Hintergrund an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Es besteht die Möglichkeit, zwischen vier Schriftgrößen zu wählen und Untertitel wahlweise am oberen oder unteren Bildrand zu positionieren. Zudem werden drei Gestaltungsvarianten angeboten.

Fragen zum Thema Untertitel? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

0331-7435 6999 (Mo-Fr 9-16 Uhr) oder info@ard-text.de


Seite 155

Nachrichten: Überblick

Wirtschaft

Flugstreichungen: Viele nehmen Zug156
Ryanair: Weitere Streiks in Spanien157
Lufthansa: Modernere Scanner helfen158
Saudi Aramco am wertvollsten159
Werksschließung bremst Tesla aus160
Scholz: Windrad-Hersteller gerüstet 161
Energiearmut betrifft mehr Menschen162
Lieferengpässe bei Zigaretten163
Mexiko lehnt Audi Solarkraftwerk ab164

Ratgeber

2022 bislang teuerstes Tankjahr165
KBA löst Rückruf für Tesla aus166
Mit SUV über Rot: Erhöhtes Bußgeld 167
Entlastungspaket: Kinderbonus (I)168
DHL erhöht Paketpreise169


Seite 156

Wirtschaft: Nachrichten

Flugstreichungen: Viele nehmen Zug

Die Airlines streichen Flugverbindungen - die Deutsche Bahn profitiert. Sprin­ter-Züge entlang der innerdeutschen Flugstrecken seien zu 40 % stärker als im gleichen Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019 ausgebucht, sagte ein Bahn-Sprecher dem "Spiegel". Viele Tickets kauften die Fluggesellschaften dabei als Ersatz für gestrichene Flüge.

Im Mai nutzten demnach täglich rund 20.000 Fahrgäste die Sprinter. Verbin­dungen nach Berlin von München, Frank­furt und aus Nordrhein-Westfalen seien derzeit sehr gut gefragt.

>> Ryanair: Weitere Streiks in Spanien


Seite 157

Wirtschaft: Nachrichten

Ryanair: Weitere Streiks in Spanien

In der europäischen Luftverkehrsbranche planen Gewerkschaften weitere Streiks des Kabinenpersonals bei Ryanair in Spanien. An mehreren Tagen vom 12. bis 28.Juli solle der Flugbetrieb für je 24 Stunden lahmgelegt werden, kündigten die Gewerkschaften USO and Sictpla an. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen.

Das spanische Kabinenpersonal bei easy­Jet streikt ebenfalls für höhere Löhne, geplant sind neun Tage in diesem Monat. Bei der skandinavischen Airline SAS wurde ein Pilotenstreik aufgeschoben. Für den Schlichtungsversuch wurde eine neue Frist bis Montagmittag gesetzt.

>> Lufthansa: Modernere Scanner helfen


Seite 158

Wirtschaft: Nachrichten

Lufthansa: Modernere Scanner helfen

Die Lufthansa fordert modernere Scan­ner-Technik bei den Sicherheitskontrol­len. "An den Flughäfen in Deutschland ist zumeist ältere Technik im Einsatz", sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser der "Bild am Sonntag". Modernere Scan­ner erfordern zum Beispiel nicht mehr, dass Flüssigkeiten und Computer aus der Tasche genommen werden müssten. Das könnte die Kontrollen beschleunigen.

Klare Ablehnung signalisierte Kayser für den Vorschlag, das Priority-Boar­ding für alle Fluggäste zu öffnen. "Die Schlangen sind überall lang. Wir brau­chen Lösungen für alle Passagiere."

>> Saudi Aramco am wertvollsten


Seite 159

Wirtschaft: Nachrichten

Saudi Aramco am wertvollsten

Der Kurssturz an den Aktienmärkten seit Beginn des Ukraine-Krieges wirkt sich auf das Ranking der 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen aus. Der Ölkonzern Saudi Aramco verdrängte Apple auf Platz zwei, wie das Prüfungs- und Beratungsunternehmen EY berichtet. Zum Stichtag 30.Juni hatte Saudi Aramco ei­nen Börsenwert von 2,3 Bio.Dollar.

Die Turbulenzen treffen besonders Tech-Konzerne hart, Energieunternehmen erle­ben dagegen eine Renaissance. Deutsche Konzerne stehen erstmals seit Beginn der EY-Erhebungen 2006 nicht mehr unter den Top 100 (SAP 113., Telekom 120.).

>> Werksschließung bremst Tesla aus


Seite 160

Wirtschaft: Nachrichten

Werksschließung bremst Tesla aus

Bei Tesla ist die Serie von Quartalsre­korden bei den Auslieferungen gerissen. Der Elektroauto-Hersteller brachte im zweiten Vierteljahr 254.695 Fahrzeuge zu den Kunden. Im ersten Quartal waren es noch gut 310.000 gewesen. Tesla hatte zuletzt die Auslieferungen von Quartal zu Quartal stets gesteigert.

Wegen des coronabedingten Lockdowns in Shanghai war dort wochenlang die Pro­duktion gestoppt worden. Die sogenannte Gigafactory ist das größte Werk von Tesla. Es bedient nicht nur den chine­sischen Markt, sondern exportiert auch nach Europa und Japan.

>> Scholz: Windrad-Hersteller gerüstet


Seite 161

Wirtschaft: Nachrichten

Scholz: Windrad-Hersteller gerüstet

Bundeskanzler Olaf Scholz zeigt sich zuversichtlich, dass sich die deutschen Windrad-Hersteller gegen Konkurrenz aus China durchsetzen werden. "Wir sind das Land, das über sehr erfolgreiche Unter­nehmen verfügt, die bei der Solarener­gie, aber auch der Windenergie über sehr gute technologische Kompetenzen verfügen", sagte er in der ARD.

"Ich bin sicher, dass sie nicht nur hierzulande, sondern auf dem Weltmarkt ihre Chance nutzen werden." Ziel sei es, dass sie weiter in Deutschland pro­duzierten. Zuvor hatten Nordex sowie Siemens Gamesa Probleme gemeldet.

>> Energiearmut betrifft mehr Menschen


Seite 162

Wirtschaft: Nachrichten

Energiearmut betrifft mehr Menschen

Fast ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland (25,2 %) hat im Mai mehr als zehn Prozent des Haushaltsnettoein­kommens für Gas, Strom und Öl ausgeben müssen. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts IW Köln. 2021 waren es nur 14,5 % gewesen. In der untersten Einkommensgruppe mussten aktuell dem­nach sogar fast zwei von drei Personen (65 %) über zehn Prozent ihres Einkom­mens für Heizen, Kochen, Warmwasser und Strom aufwenden.

"Die Gefahr für Energie­armut ist enorm gestiegen", sagte der IW-Ökonom Ralph Henger der "Welt am Sonntag".

>> Lieferengpässe bei Zigaretten


Seite 163

Wirtschaft: Nachrichten

Lieferengpässe bei Zigaretten

Raucher könnten in diesen Tagen Schwie­rigkeiten haben, ihre Zigarettenmarken zu kaufen. Tabakkonzerne haben Liefer­probleme, sodass weniger Ware kommt als bestellt ist. Die Lage habe sich in den letzten Wochen deutlich verschlechtert, so der Vertriebsleiter des Tabak-Händ­lers Dietz, Cyryl Ratz, der dpa.

Schon vor einem Monat hatte die in Süd­deutschland tätige Firma von Liefer­schwierigkeiten berichtet. Nun sind nach Aussage des Vertriebsleiters wei­tere Produktgruppen hinzugekommen. So liefere Philip Morris schon etwa ein Viertel weniger Ware als normalerweise.

>> Mexiko lehnt Audi Solarkraftwerk ab


Seite 164

Wirtschaft: Nachrichten

Mexiko lehnt Audi Solarkraftwerk ab

Das mexikanische Umweltministerium hat eine Genehmigung für ein Solarkraftwerk von Audi in Mexiko vorerst abgelehnt. Die von Audi vorgeschlagene Studie über die Umweltauswirkungen des Kraftwerks ist abgewiesen worden, weil sie eine regionale Analyse erfordere, so das Ministerium in einer kurzen Erklärung.

"Diese Art von Projekten setzt von An­fang an die Errichtung eines Kraft­werks, eines Umspannwerks und interne Übertragungsleitungen voraus", so das Ministerium. Es fügte hinzu, dass man jede neue Umweltschutzstudie für das Solarkraftwerk von Audi prüfen werde.

>> 2022 bislang teuerstes Tankjahr


Seite 165

Verbraucher: Nachrichten

2022 bislang teuerstes Tankjahr

Das erste Halbjahr 2022 war an den deutschen Tankstellen das bis jetzt mit Abstand teuerste. Im Schnitt der sechs Monate kostete ein Liter Super E10 1,904 Euro und ein Liter Diesel 1,912 Euro, wie der ADAC mitteilte. Das sind bei E10 46,2 Cent mehr als im Vorjah­reszeitraum, bei Diesel gar 60,8 Cent.

Die Durchschnittswerte für den Juni liegen trotz Steuersenkung über dem Schnitt des ersten Halbjahres. Bei E10 fällt der Unterschied mit 1,911 Euro dabei geringer aus als bei Diesel, das im Juni im Schnitt 2,019 Euro pro Liter kostete.

>> KBA löst Rückruf für Tesla aus


Seite 166

Verbraucher: Nachrichten

KBA löst Rückruf für Tesla aus

Beim US-Elektroautobauer Tesla gibt es wieder eine Rückrufaktion wegen einer Softwarestörung. Das Kraftfahrtbundes­amt hatte eine Störung im Notrufsystem der Autos festgestellt.

Wie die Behörde auf ihrer Internetseite veröffentlichte, muss Tesla bei 59.129 Fahrzeugen der Modelle 3 und Y einen Softwarefehler beheben, der zum Ausfall des E-Call-Systems führt. Dafür muss die Software aktualisiert werden. Betroffen sind die Autos des Baujahres 2022. Teslas Modell Y wird in der Nähe von Berlin hergestellt, zudem in Fre­mont/Kalifornien und nahe Shanghai.

>> Mit SUV über Rot: Erhöhtes Bußgeld


Seite 167

Verbraucher: Nachrichten

Mit SUV über Rot: Erhöhtes Bußgeld

Wer mit einem SUV über eine rote Ampel fährt, muss unter Umständen mit einem höheren Bußgeld rechnen. Es liege hier eine erhöhte Betriebsgefahr vor, er­klärte das Amtsgericht in Frankfurt am Main. Die "kastenförmige Bauweise und wegen der größeren Bodenfreiheit erhöh­te Frontpartie" führten zu einem höhe­ren Risiko, andere Verkehrsteilnehmer zu verletzen.

Im konkreten Fall ging es um einen Fah­rer, der bei Rot in eine Kreuzung ge­fahren war. Er muss 350 Euro zahlen, auch weil er mehrere Einträge in Flens­burg hatte.Der Regelsatz wäre 200 Euro.

>> Entlastungspaket: Kinderbonus (I)


Seite 168

Neu ab Juli 2022 (MDR)

Entlastungspaket: Kinderbonus (I)

Mit dem Kindergeld wird im Juli auch der Kinderbonus aus dem Entlastungs­paket der Bundesregierung ausgezahlt. Wann genau der jeweilige Auszahlungs­termin ist, richtet sich nach der Endziffer der Kindergeldnummer.

Zuerst landet der Bonus von 100 Euro auf den Konten der Eltern mit der Kin­dergeldnummer 0. Der Kindergeldbonus wird nicht auf Sozialleistungen wie z.B. die Grundsicherung angerechnet, aber er wird mit den Kinderfreibeträgen verrechnet.

Entlastungspaket: Sofortzuschlag (II)

Mit einem Sofortzuschlag von monatlich 20 Euro will die Bundesregierung ab Juli hilfebedürftige Familien in der Grundsicherung unterstützen. Die ergän­zende Zahlung erhalten für von Armut betroffene Kinder und Jugendliche, die mit ihren leistungsberechtigten Eltern zusammenleben.

Ein Antrag muss dafür nicht gestellt werden. Anspruch auf den Zuschlag haben nach Angaben der Bundesregierung etwa 2,9 Millionen Kinder.

Entlastungspaket: Einmalzahlung (III)

Erwachsene Bezieher von Arbeitslosen­geld II, Sozialhilfe oder Grundsiche­rung - mit Leistungsanspruch im Juli 2022 - erhalten im Juli eine Einmalzah­lung von 200 Euro. Für Empfänger und Empfängerinnen von Arbeitslosengeld I sind es 100 Euro.

Damit sollen die immer weiter steigen­den Lebenskosten etwas abgefedert werden.

Strompreise: EEG-Umlage entfällt

Ab 1. Juli entfällt die Erneuerbare-Energien-Umlage, kurz "EEG-Umlage", von 3,72 Cent je Kilowattstunde.

Der Bundesregierung zufolge sind die Stromanbieter dazu verpflichtet, die Preise umgehend entsprechend zu senken. Mit der EEG-Umlage wurden die Verbrau­cher und Verbraucherinnen an den Kosten der Energiewende, also dem Umstieg auf erneuerbare, umweltfreundliche Energien aus Wind, Wasser und Sonne, beteiligt.

Die Umlage war auf der Stromrechnung immer als gesonderter Posten angegeben.

Mehr Rente

Nach einer Nullrunde im Westen im ver­gangenen Jahr und einem kleinen Plus von 0,72 Prozent im Osten können sich die mehr als 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner im Juli über eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge freuen.

Die gesetzliche Rente steigt im Osten um 6,12 Prozent, im Westen sind es 5,35 Prozent.

Höherer Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Juli von 9,82 Euro brutto auf 10,45 Euro angehoben. Ab 1. Oktober steigt er auf zwölf Euro pro Stunde. Nach Angaben der Bundesregierung wird das Plus bei sechs Millionen Menschen auf dem Gehaltszettel ankommen.

Masernimpfpflicht: Frist endet (I)

Am 1. Juli endet die Übergangsfrist für die Masernimpfpflicht für Kinder, die einen Kindergarten, die Schule oder an­dere Gemeinschaftseinrichtungen besu­chen wollen. Auch Lehrer, Betreuer und andere Mitarbeiter in den Einrich­tungen müssen gegen Masern geimpft sein, um niemanden anzustecken.

Vorgeschrieben ist das zudem in Asyl­bewerber- und Flüchtlingsunterkünften sowie in medizinischen Einrichtungen. Die Masernimpfpflicht trat im März 2020 in Kraft - es galt eine Übergangsfrist bis Juli 2021, die aber wegen der Corona-Pandemie verlängert wurde.

Masernimpfpflicht: Frist endet (II)

Für diejenigen, die der Impfpflicht nicht nachkommen, gilt ein Betreuungsbzw. Arbeitsverbot, zudem drohen Buß­gelder von bis zu 2.500 Euro. Von der Masernimpfpflicht ausgenommen sind Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Impfung vertragen und alle vor 1971 Geborenen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts haben sie mit hoher Wahrscheinlichkeit die Masern noch durchgemacht und sind deshalb immun. Für Kinder unter einem Jahr muss kein Nachweis vorgelegt werden. Masern sind in höchstem Maße ansteckend und können unter Umständen auch nach Jahren noch einen tödlichen Verlauf nehmen.

"Bürgertests" nicht mehr kostenlos

Corona-Schnelltests sind jetzt nicht mehr generell kostenlos. Von einer Zah­lung befreit sind künftig nur noch be­stimmte Risikogruppen. Dazu gehören Kinder bis fünf Jahre, Schwangere in den ersten drei Monaten sowie Kranken­haus- und Pflegeheimbesucher. Auch wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, hat weiterhin An­spruch auf kostenlose Tests. Alle ande­ren müssen pro Test drei Euro zahlen.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach begründete das mit den immensen Kosten. Zuletzt seien dafür eine Milliarde Euro im Monat angefallen.

Hartz-IV-Sanktionen ausgesetzt

Sanktionsregelungen für Empfänger und Empfängerinnen von Hartz-IV werden ab 1. Juli befristet bis 1. Juni 2023 weitestgehend ausgesetzt. Bei Pflicht­verletzungen dürfen die Jobcenter dann in der Regel keine Strafen erlassen.

Das gelte etwa bei der Weigerung, eine Arbeit oder Maßnahme aufzunehmen, erklärte die Bundesregierung. Würden allerdings mehrfach "ohne wichtigen Grund" Termine versäumt, dürften die Jobcenter die Leistung um maximal zehn Prozent des maßgebenden Regelbedarfs mindern.

>> DHL erhöht Paketpreise


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Neu ab Juli 2022 (MDR)

DHL erhöht Paketpreise

Die Deutsche Post verlangt ab Juli von Privatkunden mehr Geld für das Versen­den von Paketen und Päckchen. Die Prei­se werden sowohl innerhalb Deutschlands als auch beim Verschicken an interna­tionale Empfänger angehoben. Der bishe­rige Preisvorteil für online gekaufte Päckchen- und Paketmarken bei nationa­len Sendungen entfällt. Teurer werden auch Pluspäckchen und Paketsets.

Keine Preisveränderungen gibt es bei Paketen mit den Gewichtsgrenzen zehn und 31,5 Kilogramm. Das 5-Kilogramm-Paket, das von Privatkunden am meisten genutzt wird,wird um 50 Cent günstiger.

Rücknahme von Elektroaltgeräten

Supermärkte und Discounter sind seit diesem Jahr dazu verpflichtet, alte Elektrogeräte wie Rasierer, Taschenlam­pen oder Smartphones entgegen zu neh­men. Voraussetzung ist, dass sie selbst mehrmals im Jahr Elektrogeräte verkau­fen und die Ladenfläche größer als 800 Quadratmeter ist. Das Gesetz dazu gilt schon seit Januar, im Juli nun läuft die Übergangsfrist für die Händler aus, heißt, sie müssen die Vorgaben auch um­setzen. Verbraucher können Geräte mit einer Kantenlänge bis zu 25 Zentimeter zurückgegeben, ohne ein neues Gerät zu kaufen. Größere Altgeräte müssen vom Händler nur im Tausch abgenommen werden

Pfandpflicht: Übergangsfrist endet

Seit 1. Januar gilt die Pfandpflicht auch für Einweg-Getränkeflaschen aus Kunststoff und Getränkedosen für Fruchtsäfte oder alkoholische Mischge­tränke. Zuvor bereits im Handel befind­liche Waren, sogenannte Altbestände, dürfen nur noch bis 1. Juli ohne Pfand verkauft werden.

Eine Übergangsfrist gibt es dann noch für Milchgetränke in Plastik-Flaschen und Dosen - und zwar bis 2024.

Verträge online einfacher kündigen

Ein Vertrag ist online schnell abge­schlossen. Wer Verträge jedoch online auch wieder beenden wollte, hatte es bislang häufig schwer, weil die nötigen Informationen dazu meist gut versteckt waren oder gar gefordert wurde, eine Kündigung per Post zu schicken.

Das hat jetzt ein Ende. Ab dem 1. Juli muss vom Anbieter auf der Webseite gut sichtbar auch ein Kündigungsbutton platziert werden. Heißt: Einen Vertrag online zu kündigen, muss künftig genau so einfach sein wie ihn abzuschließen.

Tabaksteuer auf nikotinhaltige Liquids

Ab 1. Juli unterliegen auch nikotinhal­tige Liquids für E-Zigaretten und Ta­bakerhitzer der Tabaksteuer. Diese be­trägt 16 Cent pro Milliliter Liquid, unabhängig vom Nikotingehalt. Bis 2026 soll die Steuer schrittweise auf 32 Cent steigen. Altbestände, die bis 30. Juni schon im Handel waren, dürfen ohne Steuer verkauft werden.

Das Bundesfinanzministerium erklärte zur Steuer auf Liquids: "Auch E-Ziga­retten, deren Liquids Nikotin enthal­ten, dienen als Ausweichprodukt für Zigaretten. Aus diesem Grund sollen diese sachgerecht besteuert werden."

Mietspiegel für größere Städte Pflicht

Städte und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern sind ab 1. Juli dazu verpflichtet, einen Mietspiegel zu er­stellen. Damit sollen Mieterinnen und Mieter besser vor überzogenen Mieterhö­hungen geschützt werden.

Mietspiegel werden genutzt, um die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermit­teln. Damit werden Mieterhöhungen be­gründet und bei einem Umzug in ein Ge­biet mit Mietpreisbremse zulässige Höchstmieten errechnet. Werden Mieter oder Vermieter zur Datenerhebung von den Behörden befragt, unterliegen sie einer Auskunftspflicht.

Fahrerassistenzsysteme nun Pflicht (I)

Verpflichtende Technologien im Auto sollen für mehr Sicherheit im Straßen­verkehr sorgen und Unfälle und daraus resultierende Folgeschäden vermeiden helfen. Erstzulassungen - und für Händ­ler von Bedeutung: auch neue Fahrzeug­typen - müssen ab 6. Juli in allen EU-Mitgliedstaaten mit einigen Fahrer­assistenzsystemen ausgestattet sein.

Dazu gehören ein Intelligenter Ge­schwindigkeitsassistent, eine Vorrich­tung zum Einbau einer alkoholempfindli­chen Wegfahrsperre oder ein Warnsystem bei Müdigkeit und nachlassender Auf­merksamkeit des Fahrers.

Fahrerassistenzsysteme nun Pflicht (II)

Auch diese Technologien sind künftig bei Neuwagen vorgeschrieben: - Abbiegeassistenzsysteme und Kolli­sionswarnsysteme - Notbremslicht - Reifendrucküberwachungssysteme - Rückfahrassistent und ereignisbezoge­ne Datenerfassung ("Black Box") - Notbrems-Assistenzsystem für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge (bereits vorgeschrieben für Lkw und Busse) - Notfall-Spurhalteassistent


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Wetter: Deutschland

Deutschland heute

Nachts vom Nordwesten in den Nordosten schwenkende wechselnde Bewölkung mit Regenschauern und besonders in Mecklenburg-Vorpommern auch noch Gewitter möglich, bis zum Morgen auf die Ostsee und nach Polen abziehend. Im Süden aus der Schweiz heraus sich gebietsweise ausbreitende Gewitter. Im Rest meist leicht bewölkt oder klar und trocken.

Tiefstwerte 17 Grad in Karlsruhe und in München bis 8 Grad in Muldenlagen von Sauerland und Eifel.

Schwacher, mit den Schauern teils mäßiger Wind aus Nordwest bis West.


Seite 172

Wetter: Deutschland

Deutschland morgen

Morgen südlich der Donau und im Bayerischen Wald mehr Wolken als Sonne und Schauer und Gewitter. Im Nordosten meist schon wieder trocken, im Nordwesten bei wechselnder Bewölkung von der Nordsee gebietsweise neue, aber meist nur schwache Schauer. Sonst recht freundlich mit längerem Sonnenschein und trocken.

Höchstwerte 19 Grad in Leck in Nordfriesland, 25 Grad in Braunschweig bis 29 Grad im Raum Karlsruhe. Meist nur schwacher, im Norden teils mäßiger, an der Nordsee teils frischer Wind aus Südwest bis Nordwest.


Seite 173

Wetter: Deutschland

Deutschland nächste Tage

Dienstag bis Samstag

Am Dienstag im Norden wechselhaft und an den Alpen einzelne Gewitter, im übrigen Deutschland vielfach heiter.

Am Mittwoch im Norden mehr Wolken als Sonne und stellenweise Regen, im Süden vielfach heiter und meist trocken.

Am Donnerstag vom Norden in die Mitte ziehende Schauer, vereinzelt Gewitter, etwa südlich von Kinzig und Donau freundlicher und meist trocken.

Am Freitag und Samstag leicht wechselhaft, am meisten Sonne im Südwesten.

DiMiDoFrSa
Norden
Tiefstwerte1211111112°C
Höchstwerte2019202122°C
Westen
Tiefstwerte1110121313°C
Höchstwerte2422232325°C
Osten
Tiefstwerte1313121213°C
Höchstwerte2523222223°C
Süden
Tiefstwerte1411101111°C
Höchstwerte2523222221°C

Seite 174

Wetter: Deutschland

Wochenendwetter Samstag

Teils noch leicht wechselhaft

Am Samstag, dem 09.07.2022, liegt Deutschland am Rande eines Azorenhochkeils in einer mäßig warmen und teils noch leicht feuchten Luftmasse.

So geht es verbreitet heiter bis wolkig durch den Tag. Gebietsweise bleibt es durchweg trocken, vor allem nach Südwesten hin auch länger sonnig, sonst sind auch einzelne Schauer möglich.

Bei maximal 18 Grad auf Sylt bis 28 Grad am Hochrhein weht schwacher, nach Norden hin mäßiger, an der See auch frischer Nordwest-bis Nordwind.

Wochenendwetter Sonntag

Größtenteils freundlich, mäßig warm

Am Sonntag, dem 10.07.2022, verlagert sich der Hochkeil unter leichter Verstärkung nach Osten und stabilisiert das Wetter von Südwesten her.

Dennoch gibt es vor allem im Norden, Osten und an den Alpen dichtere Quellwolken und einzelne Schauer und Gewitter. In der Südwesthälfte bleibt es bei längerem Sonnenschein meist trocken.

Die Temperaturen erreichen 18 bis 27 Grad. Dazu weht schwacher, nach Norden hin mäßiger, an der See auch frischer Wind um Nordwest bis Nord.


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Wetter: Deutschland

Sonntag, 19:00 Uhr

Aachenwolkenlos20°C
Berlinleicht bewölkt29°C
Bremenwolkig23°C
Cottbusleicht bewölkt29°C
Dresdenleicht bewölkt29°C
Düsseldorfleicht bewölkt23°C
Erfurttrocken27°C
Essenstark bewölkt22°C
Fichtelb/Erzgleicht bewölkt22°C
Frankfurt/Mwolkig30°C
Freiburgstark bewölkt30°C
Göttingenstark bewölkt27°C
Greifswaldwolkenlos27°C
Hamburgstark bewölkt20°C
Hannoverleicht bewölkt27°C
Helgolandleichter Regen17°C
Hofwolkenlos28°C
Köln/Bonnwolkig23°C
Konstanzstark bewölkt27°C
Leipzigleicht bewölkt30°C
Magdeburgleicht bewölkt30°C
Münchenwolkenlos29°C
Nürnbergwolkenlos30°C
Oberstdorfleicht bewölkt27°C
Osnabrücknach Niederschl.24°C
Passauwolkenlos28°C
Rostocknach Regen19°C
Saarbrückenwolkig27°C
Schleswignach Regen19°C
Schwerinfast wolkenlos22°C
Stuttgartfast wolkenlos28°C
Trierwolkig26°C
Würzburgwolkenlos29°C
Zugspitzewolkenlos10°C

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Unwetterwarnungen

Sonntag, 03.07. 19.17 Uhr

Landkreise: CUX, HB
03.07.2022, 19:17 Uhr

Bis So 20 Uhr Warnung vor schweren Gewittern


Seite 179

Wetter: Deutschland

Wetterextreme vom 02.07.

Am niederschlagsreichsten (l/qm)
Grambow-Schwennenz (MV) ........   3.8
Hohenreinkendorf (BB) ..........   3.1
Anklam (MV) ....................   2.5
Karlshagen (MV) ................   2.5
 
Am windigsten (km/h / Bft)
Düsseldorf (NW) ................  59/7
Büsum (SH) .....................  58/7
Kap Arkona/Rügen (MV) ..........  55/7
List auf Sylt (SH) .............  52/7
Am kältesten (°C)
Tirschenreuth-Lodermühl (BY) ...   5.4
Schierke (ST) ..................   5.4
Oberstdorf (BY) ................   5.4
Arnsberg-Neheim (NW) ...........   5.5
 
Am wärmsten (°C)
Trier-Zewen (RP) ...............  29.2
Frankfurt/Main-Westend (HE) ....  29.1
Waghäusel-Kirrlach (BW) ........  28.8
Rheinau-Memprechtshofen (BW) ...  28.8
 
Am sonnigsten (Stunden)
München-Stadt (BY) .............  15.7
Saarbrücken-Ensheim (SL) .......  15.7
Stuttgart-Echterdingen (BW) ....  15.7
Kaufbeuren (BY) ................  15.7

Seite 180

Wetter: Archiv

Sonntag - Wetter vor 1 Jahr

Berlin........ min 13,2°C  max 25,7°C
               11,4 Stunden Sonne
               0,0 Liter/Quadratmeter
 
Düsseldorf.... min  11°C  max 26,7°C
               8,5 Stunden Sonne
               0,3 Liter/Quadratmeter
 
Hamburg....... min 10,7°C  max 21,9°C
               9,4 Stunden Sonne
               trocken
 
München....... min 11,7°C  max 25,1°C
               13,3 Stunden Sonne
               0,8 Liter/Quadratmeter
 

Sonntag - Wetter vor 5 Jahren

Berlin........ min 8,7°C  max 22,2°C
               12,2 Stunden Sonne
               trocken
 
Düsseldorf.... min 8,4°C  max 24,2°C
               9,3 Stunden Sonne
               0,1 Liter/Quadratmeter
 
Hamburg....... min 11,3°C  max 21,4°C
               9,2 Stunden Sonne
               0,5 Liter/Quadratmeter
 
München....... min 13,4°C  max 23,7°C
               5,6 Stunden Sonne
               2,1 Liter/Quadratmeter
 

Sonntag - Wetter vor 10 Jahren

Berlin........ min 14,9°C  max 20,6°C
               1,3 Stunden Sonne
               0,5 Liter/Quadratmeter
 
Düsseldorf.... min 11,3°C  max 25,5°C
               7,3 Stunden Sonne
               trocken
 
Hamburg....... min 11,5°C  max 22,3°C
               4,2 Stunden Sonne
               trocken
 
München....... min  17°C  max 21,3°C
               7 Minuten Sonne
               1,1 Liter/Quadratmeter
 

Seite 182

Wetter: International

Sonntag, 18:00 Uhr MESZ

Amsterdamzunehmend wolkig18°C
Athenwolkenlos29°C
Bangkokleicht bewölkt30°C
Budapestfast wolkenlos33°C
Buenos Airesleicht bewölkt11°C
Dakarwolkig30°C
Hongkongwolkig29°C
Istanbulwolkenlos25°C
Johannesburgwolkenlos16°C
Kairowolkenlos35°C
Lissabonleicht bewölkt25°C
Londonbedeckt21°C
Los Angeleswolkig20°C
Madridleicht bewölkt35°C
Mallorcaleicht bewölkt31°C
Marseillewolkenlos33°C
Mexiko Stadtbedeckt21°C
Miamiwolkig31°C
Moskaufast wolkenlos28°C
Mumbaistark bewölkt28°C
Nairobiwolkig22°C
New Yorkwolkig28°C
Parisleicht bewölkt24°C
Pekingleichter Regen24°C
Romwolkenlos31°C
Salvador/Bahiawolkig28°C
Stockholmwolkig21°C
SydneySchauer16°C
Tel Avivleicht bewölkt29°C
Tokiostark bewölkt28°C
Tunisfast wolkenlos33°C
VancouverRegen13°C
Warschauwolkig24°C
Wienfast wolkenlos30°C

Seite 183

Wetter: International

Nordwest- und Nordeuropa: 
 
Amsterdam 
Mo. sonnig, 21°C
Di. gering bewölkt, 19°C
Kopenhagen 
Mo. zeitw. heiter, 21°C
Di. heiter, 19°C
London 
Mo. heiter, 23°C
Di. locker bewölkt, 23°C
Oslo 
Mo. kräftige Schauer, 19°C
Di. teils wolkig, 19°C
Stockholm 
Mo. kräftige Schauer, 21°C
Di. heiter/wolkig, 21°C
 
Spanien: 
 
Alicante 
Mo. heiter, 32°C
Di. heiter, 32°C
Barcelona 
Mo. sonnig, 27°C
Di. heiter, 28°C
Gran Canaria (Playa del Ingles) 
Mo. heiter, 25°C
Di. viel Sonne, 24°C
Mallorca (Palma) 
Mo. einz. Wolken, 31°C
Di. heiter, 32°C
Teneriffa (Santa Cruz) 
Mo. heiter, 27°C
Di. leicht bewölkt, 27°C
 

Seite 184

Wetter: International

Frankreich: 
 
Avignon 
Mo. heiter, 34°C
Di. sonnig, 32°C
Biarritz 
Mo. st. bewölkt, 22°C
Di. heiter/wolkig, 24°C
Nizza/Cannes 
Mo. viel Sonne, 29°C
Di. viel Sonne, 29°C
Paris 
Mo. viel Sonne, 25°C
Di. viel Sonne, 26°C
Straßburg 
Mo. viel Sonne, 28°C
Di. viel Sonne, 28°C
 
Italien: 
 
Florenz 
Mo. viel Sonne, 38°C
Di. viel Sonne, 36°C
Gardasee (Sirmione) 
Mo. zeitw. heiter, 34°C
Di. viel Sonne, 32°C
Rimini 
Mo. viel Sonne, 31°C
Di. viel Sonne, 29°C
Rom 
Mo. sonnig, 33°C
Di. Sonnenschein, 34°C
Venedig 
Mo. viel Sonne, 33°C
Di. viel Sonne, 30°C
 

Seite 185

Wetter: International

Österreich/Schweiz: 
 
Bern 
Mo. Schauer oder Gewitter, 22°C
Di. locker bewölkt, 27°C
Innsbruck 
Mo. kaum Schauer, 23°C
Di. Schauer oder Gewitter, 22°C
Salzburg 
Mo. Gewitter, 25°C
Di. Schauer oder Gewitter, 24°C
Wien 
Mo. Gewitter, 29°C
Di. Gewitter, 25°C
Zürich 
Mo. Schauer oder Gewitter, 22°C
Di. gering bewölkt, 25°C
 
Türkei/Griechenland: 
 
Alanya 
Mo. viel Sonne, 34°C
Di. Sonnenschein, 33°C
Antalya 
Mo. viel Sonne, 35°C
Di. viel Sonne, 34°C
Istanbul 
Mo. viel Sonne, 29°C
Di. sonnig, 29°C
Kreta (Heraklion) 
Mo. sonnig, 28°C
Di. sonnig, 28°C
Mykonos 
Mo. sonnig, 28°C
Di. sonnig, 28°C
 

Seite 186

Wetter: International

Lettland/Polen/Tschechien/Russland: 
 
Krakau 
Mo. einz. Wolken, 30°C
Di. Schauer oder Gewitter, 22°C
Moskau 
Mo. einz. Wolken, 30°C
Di. Gewitter, 29°C
Prag 
Mo. Auflock., 27°C
Di. heiter, 25°C
Riga 
Mo. heiter/wolkig, 26°C
Di. gering bewölkt, 24°C
St. Petersburg 
Mo. heiter, 29°C
Di. zeitw. heiter, 26°C
 
Östliche Adria bis Schwarzes Meer: 
 
Belgrad 
Mo. viel Sonne, 36°C
Di. Gewitter, 34°C
Dubrovnik 
Mo. gering bewölkt, 32°C
Di. sonnig, 32°C
Goldstrand (Varna) 
Mo. viel Sonne, 29°C
Di. sonnig, 29°C
Kerkyra 
Mo. einz. Wolken, 36°C
Di. viel Sonne, 36°C
Pula 
Mo. sonnig, 35°C
Di. viel Sonne, 32°C
 

Seite 191

Sonnenaufgang und -untergang

Sonntag, 03.07.

Berlin04:4921:30
Düsseldorf05:2221:51
Gran Canaria07:0921:01
Hamburg04:5621:51
Helsinki04:0222:45
London04:5021:21
München05:1821:16
New York05:2920:30
Palma de Mallorca06:2621:20
Tokyo04:2919:00

Mondphase

zunehmend, vor Halbmond

Biowetter

Am Montag streifen Tiefdruckstörungen den äußersten Nordwesten und den Südosten Deutschlands. In der Mitte überwiegt meist freundliches Wetter.

Somit kann es zu Konzentrationsschwächen und nächtlichen Schlafstörungen kommen. Zudem können bei Wetterfühligen leichte Kopf- und Narbenschmerzen auftreten. Allgemein halten sich die Beschwerden aber in Grenzen, wodurch die Leistungsfähigkeit nur wenig beeinträchtigt ist. In der Mitte treten kaum Beschwerden auf.


Seite 192

Wetter: Schifffahrt

Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Elbe                                   
 Usti.............. liegt nicht vor    
 Schöna............  215 (- 51)        
 Dresden...........  208 (- 20)        
 Torgau............  250 (-  3)        
 Wittenberg /L.....  265 (+ 31)        
 Dessau............  212 (+ 48)        
 Barby.............  150 (+ 55)        
 Magdeburg.........  122 (+ 39)        
 Rothensee.........  172 (+ 55)        
 Niegripp..........  255 (+ 32)        
 Tangermünde.......  161 (+ 13)        
 Wittenberge.......  111 (-  1)        
 Dömitz............   50 (unverändert) 
 Hohnstorf.........  419 (+  6)        
                        - ohne Gewähr -
Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Saale                                  
 Halle-Trotha......  149 (unverändert) 
 Calbe.............  319 (unverändert) 
 
Oder                                   
 Eisenhüttenstadt..  182 (+  3)        
 Frankfurt.........  114 (+  1)        
 Kienitz...........  198 (unverändert) 
 Hohensaaten Ost AP  264 (-  2)        
            West AP   92 (- 16)        
Weser                                  
 Hann.-Münden......  117 (+  2)        
 Karlshafen........  101 (+  1)        
 Hameln............   99 (+  2)        
 Porta Westfalica..  132 (-  2)        
                        - ohne Gewähr -
Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Rhein:                                 
 Konstanz..........  365 (-  2)        
 Basel-Rheinhalle..  547 (-  6)        
 Karlsruhe-Maxau...  455 (- 32)        
 Mannheim..........  259 (-  2)        
 Worms.............  163 (-  1)        
 Mainz.............  258 (+  8)        
 Oestrich..........  159 (+  7)        
 Bingen............  160 (+  4)        
 Kaub..............  160 (+  8)        
 Koblenz...........  150 (+  6)        
 Andernach.........  176 (+ 13)        
 Oberwinter........  131 (+ 11)        
 Bonn..............  201 (+ 12)        
 Köln..............  199 (+ 12)        
                        - ohne Gewähr -
Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Rhein:                                 
 Düsseldorf........  150 (+  7)        
 Ruhrort...........  273 (-  5)        
 Wesel.............  227 (- 15)        
 Rees .............  164 (- 13)        
 Emmerich..........  114 (- 14)        
 Lobith (7 Uhr)... liegt nicht vor    
 
Neckar:                                
 Plochingen .......  153 (-  5)        
 Gundelsheim.......  217 (-  7)        
 
Saar:                                  
 St.Arnual.........  199 (+  5)        
 Fremersdorf.......  207 (+  4)        
                        - ohne Gewähr -
Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Main:                                  
 Trunstadt.........  156 (+  3)        
 Schweinfurt.......  206 (-  9)        
 Würzburg..........  143 (-  4)        
 Steinbach.........  116 (- 20)        
 Obernau...........  105 (+  8)        
 Frankfurt.........  152 (+  2)        
 Raunheim..........  128 (+  6)        
Lahn:                                  
 Leun..............  136 (-  4)        
 Kalkofen..........  180 (+  2)        
Mosel:                                 
 Trier.............  227 (+  1)        
 Ruwer.............  222 (+  1)        
 Cochem............ liegt nicht vor    
                        - ohne Gewähr -
Pegelstände in cm / 03.07., 18:00 Uhr  
 
Ruhr:                                  
 Hattingen.........  107 (+ 14)        
 
Main-Donau-Kanal:                      
 Bamberg........... liegt nicht vor    
 Riedenburg........ liegt nicht vor    
 
Donau:                                 
 Oberndorf.........  171 (- 11)        
 Schwabelweis......  287 (-  7)        
 Pfelling..........  307 (- 34)        
 Hofkirchen........  249 (-  2)        
 Passau-Donau......  453 (- 32)        
 
                        - ohne Gewähr -

Seite 193

Wetter: Schifffahrt

VORHERSAGE vom: 03.07.2022 17:00  Uhr  
alles gerundete Prognosen für 06:00 Uhr
                        (Angaben in cm)
 ELBE      04.07. 05.07. 06.07. 07.07.
Dresden        -      -      -      -  
Torgau        285     -      -      -  
Wittenberg    290    295     -      -  
Dessau        250    260     -      -  
Aken          225    240     -      -  
Barby         185    205    210     -  
Magdeburg S   155    175    180     -  
Niegripp      310    355    365     -  
Tangermünde   165    230    260    270 
Wittenberge   120    135    200    230 
Dömitz         55     60     80    140 
Neu Darchau   105    110    115    165 
Boizenburg     60     65     70     90 
                        - ohne Gewähr -
VORHERSAGE vom: 03.07.2022 17:00  Uhr  
alles gerundete Prognosen für 06:00 Uhr
                        (Angaben in cm)
 
 SAALE     04.07. 05.07. 06.07. 07.07.
H.-Trotha U    -      -      -      -  
Bernburg UP    -      -      -      -  
Calbe UP       -      -      -      -  
 
 HAVEL    
Havelberg     140    140    140    140 
 
                        - ohne Gewähr -
Vorhersage/Abschätzung  (Angaben in cm)
VORHERSAGE vom: 03.07.2022 17:00  Uhr  
 
           03.07. 04.07. 04.07. 05.07. 
           07:00  07:00  19:00  07:00  
           (Uhr)  (Uhr)  (Uhr)  (Uhr)  
 RHEIN    
 
Oestrich  156    158    152    145    
 Kaub      155    162    157    147    
Koblenz   144    154    152    145    
 Köln      194    207    211    210    
 D'dorf    142    157    164    167    
 Ruhrort   272    287    294    299    
Emmerich  119    119    124    130    
 
                        - ohne Gewähr -

Seite 194

Wetter: Schifffahrt

Fahrrinnen und Tauchtiefen             
Stand in cm / 03.07., 07:00 Uhr        
- ohne Gewähr -
Elbe von Schöna bis:         a   b     
 Dresden............... 267            
 Riesa.................264            
 Elstermündung......... 259            
 Saalemündung..........184 187   -    
 RVK................... 121            
 Niegripp..............165            
 Mühlenholz............ 123 150   - 127
 Dömitz................106 111   -    
 Lauenburg.............  63  66  85    
Verbindungskanal vom Hebewerk bis:     
 Hafen-Trennungsdamm...351            
 Ausfahrt zur Elbe..... 165            
 
Fahrrinnenund Tauchtiefen             
Stand in cm / 03.07., 08:00 Uhr        
- ohne Gewähr - 
Saale von Halle bis:         a   b   c 
 Calbe................. 143   -        
 Mündung............... 88            
Oder von Ratzdorf bis:                 
 Frankfurt.............  ng   -   -   -
 Warthe-Mündung........ ng            
 Hohensaaten...........  ng            
 Widuchova............. 56   - 145 235
UHW von Havelberg bis:                 
 Bahnitz............... 222            
 Plaue.................233            
 
HFW:                    200 225 245